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Stadt Wolfsburg 120 Messerschmitts rollten zur Autostadt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 120 Messerschmitts rollten zur Autostadt
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00:19 05.06.2018
Hingucker vor der Autostadt: Der Messerschmitt-Club Deutschland machte mit Oldtimer-Fans aus halb Europa einen Ausflug. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Bunt, winzig und nostalgisch: Gut 120 Messerschmitt-Kabinenroller, die wegen ihrer Plexiglashaube auch als „Schnewittchensarg“ bekannt sind, zogen am Samstag auf dem Autostadt-Parkplatz viele neugierige Blicke auf sich. Die Besitzer der Fahrzeuge aus den 1950er-Jahren besuchten die Autostadt. Der Ausflug war Teil des Jahrestreffens des Messerschmitt-Clubs-Deutschland, das in Uetze stattfand.

Echte Raritäten

Unter den Wagen waren echte Raritäten: Neben dreirädrigen Modellen wie dem KR 200 gab es den vierrädrigen TG 500 zu sehen, der auch „Tiger“ genannt wird und besonders selten ist. Einige Teilnehmer des Treffens kamen auch aus England, Schweden und sogar Australien. Ein Gast aus der Schweiz legte die kompletten 1200 Kilometer bis nach Uetze in seinem Kabinenroller zurück, drei Tage lang war er unterwegs.

Ein Ausflug führte ganz spezielle Oldtimer-Fans am Samstag zur Autostadt in Wolfsburg: Fahrer des legendären Kabinenrollers von Messerschmitt aus den 1950er Jahren.

„Das Schöne ist die Gemeinschaft, dass man Fachsimpeln kann, sich über Probleme austauscht und Tipps gibt. Außerdem kann man bei den Treffen Ersatzteile kaufen. Viele sind nur schwer zu bekommen“, sagte Mitorganisatorin Andrea Siegmund vom Kleinwagen-Stammtisch-Hannover, der das Treffen ausrichtete. Siegmunds Sohn Patrick erklärte, dass Oldtimer ein Familienhobby seien: „Meine Eltern haben damit angefangen und meine Schwester und ich fanden das so interessant, dass wir auch einen fahren wollten.“

Besser als eine Singlebörse

Für einen Teilnehmer aus Aschaffenburg sind Kabinenroller ebenfalls eine Leidenschaft: „Es gibt nichts schöneres. Und ich bekomme regelmäßig Heiratsanträge“, erzählte er augenzwinkernd.

Von Melanie Köster

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