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Offene Worte beim Wirtschaftsempfang der Stadt

Wolfsburg Offene Worte beim Wirtschaftsempfang der Stadt

Wolfsburg. Mit offenen und für viele der gut 300 Besucher sehr deutlichen Worten sprach VW-Finanzvorstand Frank Witter am Donnerstagabend über die Dieselaffäre bei VW. Anlass war der vierte Wirtschaftsempfang der Stadt Wolfsburg im Theater.

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Vierter Wolfsburger Wirtschaftsempfang: VW-Vorstand Frank Witter sprach im Theater über die Dieselaffäre und den Wandel in der Automobilindustrie.

Quelle: Gero Gerewitz

„Das wird uns gewaltig mitnehmen.“ „Es wird uns immens rütteln und schütteln.“ „Wir haben uns die Suppe selbst eingebrockt.“ Es sind nur einige Beispiele über die Deutlichkeit Witters vor Vertretern des Wolfsburger Mittelstands und Politikern gestern Abend. Dabei versprühte der Nachfolger von Hans Dieter Pötsch als Finanzvorstand keineswegs Pessimismus: Er nannte die Probleme, die die Dieselaffäre dem VW-Konzern gebracht habe, sprach aber bereits über künftige Herausforderungen - und Lösungsansätze.

So sei „die Liebe zum Detail eine Stärke von uns, wir dürfen es aber nicht übertreiben“, mahnte Witter. Der Autobauer müsse immer den Blick dafür behalten, was der Kunde tatsächlich wolle. Künftig wichtig würden etwa die Digitalisierung und steigende Vernetzung von Fahrzeugen („Das ist keine Evolution, das wird eine Revolution“), E-Mobilität, Umweltverträglichkeit und der Autokauf im Internet. Geschäftsfrau Brunhilde Kaiser sorgte sich: „Was wird dann aus den Autohäusern?“ Frank Witter schloss seine Rede mit den Worten: „Ich glaube, dass VW ein toller Konzern ist - trotz des Mists, den wir angerichtet haben.“ Dank eines starken Fundaments werde man die Krise überstehen.

Zum Wirtschaftsempfang eingeladen hatte Oberbürgermeister Klaus Mohrs, organisiert hatten die Veranstaltung WMG und Wolfsburg AG. An die Mittelstandsvertreter gerichtet sagte Mohrs: „Ohne Sie ginge nichts in dieser Stadt.“ Er versprach, die Stadt werde sich weiterhin „das leisten, was dringend notwendig ist“. Als Beispiele nannte er Wohnraum sowie verkehrliche und digitale Infrastruktur.

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