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Öl-Alarm: Polizei fahndet nach Verursacher

Mittellandkanal Öl-Alarm: Polizei fahndet nach Verursacher

Öl-Alarm auf dem Mittellandkanal: Die Wasserschutzpolizei ist dem Verursacher auf der Spur – einem Binnenschiff. Am Sonntag hatte ein Ölfilm den Schiffsverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt (WAZ berichtete).

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Öl-Alarm auf dem Mittellandkanal: Die Wasserschutzpolizei konzentriert ihre Suche nach dem Verursacher auf Binnenschiffe.

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Für neun Binnenschiffe und drei Sportboote hatte der Öl-Alarm eine Zwangspause von mehr als vier Stunden bedeutet. Der Ölfilm hatte sich bei Vorsfelde 900 Meter lang über die ganze Kanalbreite von 40 Metern erstreckt. „Etwa zehn Liter Öl waren ausgetreten“, sagte Michael Leibeling von der Wasserschutzpolizei Braunschweig. „Das klingt wenig, aber für so ein Gewässer ist das erheblich.“
Die Wasserschutzpolizei entnahm Proben. Es handele sich „um Bilgenöl aus dem Maschinenraum eines Binnenschiffes.“ Bilgenöl ist ein Gemisch aus Öl, Reinigungsmitteln und Kraftstoff.
Darauf konzentriert die Behörde jetzt ihre Ermittlungen. „Wir nehmen Proben aus Binnenschiffen, die dort unterwegs waren, und vergleichen die mit den Proben aus dem Kanal“, so Leibeling. Strafverfahren und Geldstrafen drohen dem Verursacher.
Die Feuerwehr war am Sonntag mehr als sechs Stunden lang mit Ölsperren und Ölbindemittel im Einsatz. „Jetzt ist alles weg“, sagte Falk Böhm vom Wasser- und Schifffahrtsamt gestern.

mbb

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