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Stadt Wolfsburg Öffentlicher Dienst legt Arbeit nieder
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Öffentlicher Dienst legt Arbeit nieder
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19:40 06.04.2018
Verdi-Warnstreik: Am 12. April legt der Öffentliche Dienst seine Arbeit nieder. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Bestreikt werden laut Verdi Kommunalverwaltungen, Kitas, der öffentliche Nahverkehr, Jugendzentren, Energieversorger, die kommunale Abfallwirtschaft, Jobcenter und die Agentur für Arbeit, Bundeseinrichtungen und städtische Bäder. „Wir rechnen mit 200 bis 400 Teilnehmenden aus dem Raum Wolfsburg“, so Nico Limprecht vom Verdi-Bezirk Region-Süd-Ost-Niedersachsen. „Der Streik ist identisch mit dem vom 14. März.“

Die Folgen für die Kitas sieht Limprecht gelassen: Die Erfahrung habe gezeigt, dass trotz hoher Streikbeteiligung nicht alle schließen müssten. „Einschränkungen können wir nicht ausschließen. Aber wir informieren Kitas und Eltern früh genug, damit sie Ersatzmaßnahmen erschließen können.“

Streik in den Kitas: Es wird rechtzeitig informiert. Quelle: dpa

Auch die Stadt Wolfsburg bereitet sich vor: „Die Stadtverwaltung wird in ihren verschiedenen Geschäftsbereichen versuchen, den Service für die Bürger und auch die Kinderbetreuung so gut es geht aufrecht zu erhalten“, sagt Pressesprecher Ralf Schmidt.

Auch die Busfahrer der Wolfsburger Verkehrs-GmbH (VWG) streiken, „voraussichtlich den ganzen Tag“, weiß Petra Buerke, Pressesprecherin der Stadtwerke. Wie im März werden nur die Busse der Subunternehmen fahren – sie machen 30 Prozent des Linienverkehrs aus.

ÖPNV: Auch Busfahrer beteiligen sich an dem Streik. Quelle: Archiv

Der Anlass für den erneuten Warnstreik: Mitte April wird in Potsdam zum dritten Mal über die Tarifverträge für den Öffentlichen Dienst, die Ver- und Entsorgung und den Personennachverkehr verhandelt. Der eintägige Streik solle die Verhandlungen beschleunigen. Falls die nächste Gesprächsrunde scheitere, könnten Durchsetzungsstreiks folgen, so Verdi.

Von Frederike Müller

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