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Stadt Wolfsburg Obdachlosenunterkünfte: Stadt saniert für über zwei Millionen Euro
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Obdachlosenunterkünfte: Stadt saniert für über zwei Millionen Euro
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00:19 16.12.2018
Obdachlosenunterkünfte in der Borsigstraße: Die Häuser werden von der Stadt schrittweise saniert. Quelle: Foto: Roland Hermstein
Wolfsburg

Bereits seit 2011 dauern die schrittweisen Sanierungen der städtischen Obdachlosenunterkünfte Borsigstraße 13 und 15 sowie 19 bis 29 an. Aktuell laufen Arbeiten in Haus Nummer 13. Die Stadt hat bislang 1.432.000 Euro für die Arbeiten investiert.

Gebäude in der Borsigstraße werden saniert

In der Borsigstraße 13 laufen der Einbau der Fernheizung, diverse Elektroarbeiten, der Austausch von beschädigten Fenstern und Türen und die Sanierung der sanitären Anlagen. Der Abschluss der Arbeiten soll laut Stadtsprecherin Elke Wichmann in etwa sechs Monaten erfolgen. Zuvor waren bereits die Wohnungen in der Nummer 15 identisch saniert worden. Die Kosten für sämtliche Arbeiten zusammen belaufen sich auf 638.000 Euro.

Auch Flüchtlinge leben in der Borsigstraße

Bereits zwischen 2011 und 2016 war die Generalsanierung der Häuser Borsigstraße 19 bis 29 erfolgt. Die Kosten für die Umstellung auf Fernwärme, den Einbau von neuen Fenstern, die Sanierung der Elektrik und der Einbau einer Brandmeldeanlage beliefen sich auf 1.432.000 Euro. „Die Gesamtkapazität der Obdachlosenunterkunft hängt von der Belegung ab und liegt zwischen 160 und 180 Personen. Im Oktober 2017 waren 106 Personen im Obdach, im Oktober 2018 waren es 128 Personen. Zur Zeit leben auch 16 Flüchtlinge in der Borsigstraße“, erläutert Elke Wichmann. Die Anzahl jener Menschen, die in Wolfsburg auf der Straße leben, kann die Stadt nach eigenen Angaben nicht benennen.

Die Stadtsprecherin verweist auf im Schnitt eine bis zwei Übernachtungen im Übernachtungsheim Borsigstraße 29a. Nach drei Nächten im Übernachtungsheim erfolgt die Unterbringung dann in der nahe gelegenen Obdachlosenunterkunft.

Gründe für Obdachlosigkeit

Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig und liegen laut Wichmann auch in einer tendenziell zunehmenden Zahl von Suchterkrankungen wie Spielsucht oder Drogenkonsum mit psychoaktiven Substanzen. Weitere Gründe sind Arbeitslosigkeit, Trennung und Verschuldung.

Von Jörn Graue

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