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Nur wenige Türkei-Reisen storniert

Wolfsburg Nur wenige Türkei-Reisen storniert

Wolfsburg. Fassungslosigkeit nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei auch in Wolfsburg. Die dramatischen Ereignisse am Bosporus fallen mitten in die Ferien- und Urlaubszeit. Werden bereits gebuchte Reisen in das Land jetzt aus Angst vor Gewalt und der teils unübersichtlichen Lage storniert oder umgebucht? Die WAZ fragte in Wolfsburger Reisebüros nach.

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Türkische Badeorte wie Antalya gelten als sicher: Bei Valeria Moschetto (l.) und Nathalie Slezak vom Reisebüro Pabst blieben Stornierung von Türkei-Reisen gestern jedenfalls aus.

Quelle: Jörn Graue (Archiv)

„Städte wie Izmir, Istanbul und Ankara würde ich meiden“, sagt Thomas Ilsemann, Geschäftsführer der Flugbörse. In den vergangenen Monaten hätte es nur wenige Buchungen für das Land gegeben. „Samtagmorgen hatten wir zunächst wenige Informationen über die konkrete Situation in der Türkei. Inzwischen wissen wir aber, dass in den Badeorten an der Riviera alles in Ordnung ist.“ Stornierungen von Türkei-Reisen gebe es laut Ilsemann bislang nicht.

„Die gab es auch bei uns bis gestern Vormittag nicht, ebenso wenig kostenlose Umbuchungen“, sagt Tourismuskauffrau Nathalie Slezak vom Reisebüro Pabst. Aktuell rät sie Reisewilligen dazu, noch etwas abzuwarten. „Allerdings hat sich die Lage in der Türkei wieder beruhigt.“

Entwarnung auch bei Erika Fichtner, Inhaberin des gleichnamigen Reisebüros am Hansaplatz und in Nordsteimke: „Es gab keine Stornierungen, lediglich drei oder vier Umbuchungen.“ Sie ist überzeugt, dass es in den beliebten Badeorten wie zum Beispiel Antalya genauso sicher wie vor den gewaltsamen Unruhen ist. Auch sie hat festgestellt, dass es in diesem Jahr deutlich weniger Buchungen an den Bosporus gibt. „Das ist allerdings ein bundesweiter Trend.“

„Bei uns gab es lediglich am Samstag vereinzelte Umbuchungen von Kunden“, sagt Pressesprecherin Isabella Partasides vom Reiseveranstalter Thomas Cook für das Büro an der Porschestraße.

von Jörn Graue

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