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Notruf: Probleme und Missverständnisse

Wolfsburg Notruf: Probleme und Missverständnisse

Wolfsburg ist eine multikulturelle Stadt, die Sprachvielfalt nimmt durch Flüchtlinge und Asylbewerber weiter zu. Das kann zu Problemen durch Sprachbarrieren führen - unverständliche Notrufe, Missverständnisse zwischen Arzt und Patient. Doch Polizei, Feuerwehr und Klinikum wissen mit dem Problem umzugehen.

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Leitstelle der Feuerwehr: Im Schnitt 390 Anrufe gehen dort täglich ein - nicht immer klappt die Verständigung reibungslos.

Im Schnitt 390 Anrufe nimmt die Leitstelle der Feuerwehr täglich entgegen. Bisweilen sorgen mangelnde Sprachkenntnisse für Barrieren, wie Stadt-Sprecher Andreas Carl bestätigt: „Im Zweifel über den Einsatzort werden technische Möglichkeiten genutzt“, sagt er - Handys können geortet, Festnetzanschlüsse ermittelt werden. Vor Ort wissen sich die Rettungskräfte zu helfen, meist kann irgend jemand der Umstehenden übersetzen.

Die Polizei hat sich schon lange auf die Multi-Kulti-Gesellschaft eingestellt. Englisch ist ohnehin Einstellungsvoraussetzung, zudem beschäftigt die Inspektion 14 Kollegen mit Migrationshintergrund. „Ob bei Verkehrskontrollen, Unfällen, Einbrüchen oder Streitereien, es ist natürlich von Vorteil, die Sprache der Beteiligten zu beherrschen“, sagt Sprecher Sven-Marco Claus. Nebeneffekt: Außergewöhnliche Sprachkenntnisse von Polizisten führten bereits zur Überführung von Straftätern. Auf der Wache unterhielten sich zwei ausländische Autoknacker in ihrer Landessprache über Details der Tat - nicht ahnend, dass der anwesende Beamte jedes Wort verstand. Das Duo wurde verurteilt.

Auch das Klinikum hat ein ganzes Maßnahmenbündel zur Überwindung von Sprachbarrieren geschnürt.

fra

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