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Stadt Wolfsburg Notdienst ist neu geregelt, aber kranke Kinder werden weiter vor Ort versorgt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Notdienst ist neu geregelt, aber kranke Kinder werden weiter vor Ort versorgt
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14:01 30.03.2018
Kinderarzt im Einsatz: Um niedergelassene Kollegen und die ZNA des Klinikums zu entlasten, regelt die Kassenärztliche Vereinigung den Bereitschaftsdienst in der Region ab sofort neu. Quelle: AOK-Mediendienst
Wolfsburg

 Ab April gibt es eine zentrale Vermittlungsstelle für kinderärztliche Notfälle (WAZ berichtete). Unter einer Braunschweiger Nummer erreichen Eltern künftig außerhalb regulärer Öffnungszeiten eine Leitstelle, die sie zur nächsten Bereitschaftspraxis vermittelt. „Es ist eine Ergänzung und Verbesserung des Systems“, betont Ulrich Brunke von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN).

Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst

Der kinderärztliche Bereitschaftsdienst ist zu folgenden Zeiten telefonisch erreichbar:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 20 bis 22 Uhr; Mittwoch und Freitag: 16 bis 22 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertag, Heiligabend und Silvester: 10 bis 20 Uhr.

Kontakt: Telefonnummer 0531/2414333.

Kontakt außerhalb der Zeiten des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes: Telefonnummer 116117.

Das heißt aber nicht, dass zum Beispiel das Wolfsburger Krankenhaus künftig keine Notfälle mehr betreut. Oberbürgermeister Klaus Mohrs betont: „Ich habe massiv – gemeinsam mit dem Klinikum und Kinderärzten – dafür gekämpft, dass hier auch künftig kranke Kinder versorgt werden können.“ Momentan läuft der Aus- und Neubau der Kinderklinik. Im Zuge der Umgestaltung wird direkt auf dem Klinikumsgelände eine kinderärztliche Bereitschaftspraxis für kleine, ambulante Patienten entstehen. „Das ist dann der nächste Schritt im Rahmen der Neuorganisation“, sagt Ulrich Brunke und stellt klar, was auch jetzt schon gilt: „Wir schicken niemanden aus Brome nach Salzgitter!“

Niedergelassene Ärzte sind stark belastet

Es gehe darum, sowohl einzelne niedergelassene Ärzte als auch die Zentrale Notaufnahme des Klinikums in Abendstunden, an Wochenenden und Feiertagen zu entlasten. Und darum, die kinderärztliche Regel-Versorgung in der Fläche auf lange Sicht sicherzustellen. Denn wo Praxen schließen – weil Ärzte in Pension gehen – reißen Lücken auf. Durch bisher regional organisierte Bereitschaftsdienste gingen so einige Kinderärzte schon jetzt an ihre Belastungsgrenzen.

Fachpersonal am Telefon

Die Leitstelle sei mit Fachpersonal besetzt, betont Brunke. Das versuche schon am Telefon auszuloten, ob ein Praxisbesuch sofort zwingend notwendig ist. „Und natürlich entscheiden Eltern weiterhin selbst, was sie dann tatsächlich tun“, so Brunke.

Von Andrea Müller-Kudelka

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