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Nordstadt-Verkehr: Initiativen fordern Kreisel

Streit um die Hubertusstraße Nordstadt-Verkehr: Initiativen fordern Kreisel

Im Streit um die Verkehrsführung im Bereich Hubertusstraße/K46 wird der Ton schärfer. Die Bürgerinitiativen (BI) Schlosswiesen und Kreuzheide haben der Verwaltung Einfallslosigkeit vorgeworfen. Sie fordern einen Kreisverkehr, die Verwaltung favorisiert eine Ampel.

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Einmündungsbereich der Hubertusstraße auf die K46: Die Verwaltung ist für eine Ampel, zwei Bürgerinitiativen fordern einen Kreisverkehr.

Quelle: Roland Hermstein

Nordstadt. Neu sind die gegensätzlichen Positionen nicht, der Streit schwelt schon lange. Bereits vor über einem Jahr hatte das Rathaus eine Simulation des prognostizierten Verkehrsaufkommens inklusive der neuen IT-City von VW erstellen lassen. Fazit der Verwaltung: Eine Ampel werde für reibungslosen Verkehrsfluss sorgen; auf der anderen Seite könne dies nur ein „großer“ Kreisverkehr inklusive Bypass auf der K46 leisten; dafür fehle aber der Platz, zudem seien die Kosten mit 450.000 Euro unverhältnismäßig höher.

Insbesondere an diesen Aussagen stören sich die BI-Sprecher Manfred Böhnke und Jens Melsa. Unter Berufung auf den ADAC und ein Tiefbauunternehmen werden Kosten von lediglich 250.000 Euro erwartet. Und: Eine Ampel würde immer Rückstaus und damit eine noch höhere Abgas- und Lärmbelastung für die Anwohner mit sich bringen.

Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer versucht die Wogen zu glätten: „Es ist definitiv nichts entschieden, die Politik ist noch offen“, sagt sei. Vor einer Entscheidung soll den Anwohnern die Verkehrssimulation in einer Info-Veranstaltung gezeigt werden - „und dann können die direkt betroffenen Menschen mitreden.“

fra

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