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Stadt Wolfsburg Nordstadt: Bürgerinitiative formiert sich
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nordstadt: Bürgerinitiative formiert sich
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00:15 23.06.2015
„Man muss sich nicht alles gefallen lassen“: Gestern Abend formierte sich die Bürgerinitiative „Dreiecksfläche/Schulenburgallee“ in der Nordstadt. Quelle: Photowerk (bas)
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Die Argumente der besorgten Anwohner liegen auf der Hand: Aus ihrere Sicht sei die Fläche (kl. Foto) ungeeignet und zu klein für ein vierstöckiges Mietshaus. Das größte Problem: Der Grundwasserspiegel sei in diesem Bereich sehr hoch, so dass der Bau einer Tiefgarage möglicherweise zu Schäden und Rissen an umliegenden Gebäuden führen könnte. „Wer zahlt uns das dann“, fragte Sonja-Brigitte Torwegge-Knott.

Bernd Riebau (PUG), Ortsratsmitglied der Nordstadt, gab der neuen Bürgerinitiative Tipps zum weiteren Vorgehen. „Ich unterstützte diese Wohnbebauung nicht“, sagte er klipp und klar. Sylvia Höhne (47) wohnt in der Schulenburgallee und ärgerte sich: „Warum muss jedes Fleckchen Grün bebaut werden. Karla Fercher (73) und Lebensgefährte Dieter Stange (76) gaben sich kämpferisch: „Man muss sich nicht alles gefallen lassen!“ Marcus Beck (49), ebenfalls Anwohner, brachte zum Treffen gestern Luftbildaufnahmen von dem Gebiet samt angrenzendem Wald mit. Denn: Während der Ortsratssitzung kürzlich sagte der Investor des Bauvorhabens, Bäume müssten nicht gefällt werden. So recht glauben können dies die Bürger nicht. „Am meisten ärgert mich gerade, dass Anfragen von der Stadtverwaltung nicht beantwortet werden“, so Beck.

Reiner und Rosemarie Stelzer hatten das Projekt Bürgerinitiative mit angeschoben. „Die Stadt hat uns eine Ortsbegehung zugesagt“, so Rosemarie Stelzer. 500 Unterschriften haben die Wohnbebauungsgegner bereits an Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer übergeben (WAZ berichtete).

jes

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