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Nordhoff-Straße: PUG will keine Flickschusterei

Partei fordert sofortige Sanierung Nordhoff-Straße: PUG will keine Flickschusterei

Eigentlich sind sich alle Politiker einig: Der Zustand der Heinrich-Nordhoff-Straße ist miserabel. Die Sanierung war fest geplant, doch dann kam der VW-Abgasskandal und die Stadt muss sparen. Trotzdem muss eine Sanierung kommen, sind sich Politiker in Mitte-West einig. 

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Sanierungsbedürftige Heinrich-Nordhoff-Straße: Die PUG fordert eine umfassende Instandsetzung, am besten sofort.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg/ Mitte-West. Doch wie soll die Sanierung aussehen? Darüber scheiden sich die Geister. SPD und CDU wollen die schlimmsten Stellen reparieren, die PUG fordert eine umfassende Sanierung.

SPD und CDU schlugen eine Teilsanierung in dem Abschnitt zwischen Major-Hirst-Straße und Grauhorststraße vor. Der sei in einem besonders schlechten Zustand. Wenigstens die schlimmsten Schäden sollten beseitigt werden, „auch wenn diese Maßnahme nur eine Haltbarkeit von ein paar Jahren hat“, so Mitte-West-Ortsbürgermeister Matthias Presia.

Dass der Abschnitt in einem ganz besonders schlechten Zustand ist, sieht die PUG genauso. „Der Vorschlag von CDU und SPD geht uns aber nicht weit genug“, sagt Velten Huhnholz (PUG). Seine Partei fordert, das Teilstück zu sanieren, auszubauen, für richtige Beleuchtung und Lärmschutz zu sorgen. Die Nordhoff-Straße brauche nicht nur einen provisorischen Belag für 500.000 Euro, „die Probleme sind viel weitreichender“. Denn bei Stoßzeiten komme es dann nach wie vor zu Verkehrsstaus und das Problem der Feinstaubbildung sei nicht gelöst. Beleuchtung und Versorgungsleitungen seien marode, Fuß- und Radwege zu schmal und die Anwohner wünschten sich mehr Lärmschutz. Außerdem müssten die Bushaltestellen überplant werden.

Weil die Generalsanierung der Nordhoff-Straße wohl angesichts knapper Stadtkasse noch auf sich warten lasse, fordert die PUG eine vernünftige Sanierung in dem Teilstück - und zwar jetzt. Wie das finanziert werden soll, sagt sie auch. „Man könnte die nicht geklärte Verkehrsthematik am Nordkopf in das Jahr 2018 schieben, statt dort kurzfristige Provisorien für viel Geld umzusetzen, die später wieder überplant werden“, so Huhnholz.

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