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Stadt Wolfsburg Nordhoff-Straße: Keine Entwicklung ohne VW-Belegschaft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nordhoff-Straße: Keine Entwicklung ohne VW-Belegschaft
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12:00 25.12.2017
VW-Parkplatz: Wo sollen die Mitarbeiter ihre Autos abstellen, wenn die Flächen an der Heinrich-Nordhoff-Straße bebaut werden?   Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

 Die Stadt Wolfsburg hat eine 260.000 Euro teure Masterplanung für die Heinrich-Nordhoff-Straße beschlossen. Dazu gehört auch eine mögliche Bebauung der VW-Parkplätze mit einem – wie auch immer gearteten – digitalen Quartier (WAZ berichtete mehrfach). Kritik übt Volkswagen-Betriebsrat Jürgen Hildebrandt, Mitglied der Task Force Verkehr.

„Wenn wir Wolfsburg voranbringen wollen, kann das nicht ohne die Beschäftigten laufen“, sagt der Betriebsrat. Daher verstehe er nicht, dass er bei den Ideen für die Bebauung von Tausenden VW-Parkplätzen bisher nicht gehört habe, wo die Beschäftigten künftig parken sollen. Hilde-brandt: „Wenn sich die Beschäftigten nicht gegen die Zukunftsprojekte stellen sollen, muss man sie vernünftig einbinden. Man muss von vornherein sagen, dass man sich um ihre Belange kümmert.“ So eine Aussage erwarte er von Politik und Stadtverwaltung.

Zum Hintergrund: In den städtischen Planungen, die noch ganz am Anfang stehen, heißt es, riesige Parkplatzlandschaften seien nicht mehr zeitgemäß und müssten attraktiver Bebauung weichen. Dass neue Parkmöglichkeiten für die VW-Mitarbeiter geschaffen werden müssten, sei klar – Tiefgaragen seien eine Möglichkeit. Konkrete Vorschläge gab es aber noch nicht.

„Um es auf den Punkt zu bringen: Die Flächen, die überplant werden sollen, sind meines Wissens immer noch VW-Gelände“, so Hildebrandt. Bei einer künftigen Nutzung werde der Betriebsrat mitreden. Ideen von Shuttlebussen, schnellen Radwegen und Extraspuren für öffentlichen Nahverkehr seien schön und gut. Sie dürften aber nicht gegen Interessen der VW-Mitarbeiter laufen. Genügend Parkplätze und kurze Arbeitswege seien wichtig.

Für Hildebrandt seien „eine intelligente Nutzung des Geländes und ausreichender Parkraum“ aber keine Widersprüche. Der Betriebsrat helfe gern, Ideen und Wünsche der Belegschaft aufzunehmen.

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