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Nordhoff-Achse: Ausschuss gibt grünes Licht für weitere Planung

Bauausschuss Nordhoff-Achse: Ausschuss gibt grünes Licht für weitere Planung

Ein Stück weiter ist die Masterplanung der Heinrich-Nordhoff-Straße. Der Bauausschuss gab am Donnerstag grünes Licht für die weitere Entwicklung des Areals.

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Nordhoff-Straße: Das Areal entlang der Straße wird neu entwickelt.

Quelle: Matthias Leitzke

Stadtmitte. Stadt und Volkswagen streben gemeinsam an, dieses Gebiet zu einem Aushängeschild für digitales Wohnen und Leben in der Volkswagenstadt zu machen. Wie genau die so genannte Nordhoff-Achse in Zukunft aussehen soll, ist noch nicht klar. „Wir stehen noch am Anfang dieser Entwicklung, sollten diese Chance aber nutzen“, betonte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide während der Ausschusssitzung.

Konkret soll das Gebiet zwischen St.-Annen-Knoten und A39-Auffahrt neu entwickelt werden. „Dieser Raum ist bedeutend für die Stadt“, so Hirscheide. Denn die prominente Straße sei das Tor zur Stadt, solle demnach auch entsprechend attraktiv aussehen. Neben Büros und Laboren für den digitalen Sektor wird auch an neue Wohnbebauung gedacht.

Ausschuss-Mitglied Wilfried Andacht (CDU) denkt vor allem an die Kleingärten entlang der Nordhoff-Straße. Denn der Masterplan sieht vor, dass diese Gebiete in Zukunft aufgekauft und neu entwickelt werden. „Die Kleingärtner müssen in diesen Prozess mit eingebracht werden“, fordert Andacht. Bärbel Weist (PUG) hingegen denkt an all die Parkflächen entlang der Nordhoff-Straße. „Wo wollen und sollen die Menschen denn in Zukunft parken?“, wollte sie wissen. Dieses Thema bewegte auch Kristin Krumm (FDP): „Wird es eine elegantere Lösung als bisher geben?“

Viele Fragen, die Stadtbaurat Kai-Uwe Hirscheide nicht beantworten konnte. „Wir befinden uns in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess. Aber das sind wesentliche Aspekte der urbanen Nutzung“, betont er. Die nächsten Schritte für den Masterplan Heinrich-Nordhoff-Achse: Teams aus Städteplanern, Verkehrsplanern und Politikern sollen Empfehlungen für eine Zukunftsstrategie geben.

Nahversorgung in der Nordstadt: Qualität statt Quantität

Keine Frage, das Einkaufszentrum in der Allerstraße in der Nordstadt muss attraktiver werden. Edeka plant neu zu bauen. Aber auch der restliche Handel soll nicht auf der Strecke bleiben. Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sagte in der Bauausschuss-Sitzung am Donnerstagabend: „Es geht nicht nur um die Frage der Quantität, sondern auch um Qualität.“

Edeka in der Nordstadt

Edeka in der Nordstadt: Das Unternehmen möchte neu bauen.

Quelle: Archiv

Der Ausschuss gab am Donnerstag sein Okay für den Aufstellungsbeschuss zum Bebauungsplan „Nahversorgung Allerstraße“. Wann was gebaut wird, wollte Kristin Krumm (FDP) wissen: „Gibt es einen Zeitplan?“ Stadtbaurat Hirscheide: „Der Investor wird das nächste Jahr nutzen, um das Projekt voranzutreiben.“ Bastian Zimmermann (Die Linke) dachte an die ökologische Komponente: „Wird es eine Photovoltaik-Anlage geben?“ Dazu der Stadtbaurat: „Der Investor wird ökologische Standards einhalten.“

Noch einmal überdenken möchte der Ausschuss den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Hafenstraße in Fallersleben, vor allem wegen der Verkehrssituation.

Von der Redaktion

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