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Niedersachsentag: Sperrungen, Fahrverbote, Kontrollen

Erste Einschränkungen ab Mittwoch Niedersachsentag: Sperrungen, Fahrverbote, Kontrollen

Am Mittwoch geht es los: Im Vorfeld des Tages der Niedersachsen beginnen in Wolfsburg die ersten der massiven Einschränkungen für Autofahrer. Und das ist erst der Anfang...

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Viele Sperrungen: Die rot-weißen Schrankensymbole rings um die Festmeile zeigen, wo es für Autofahrer am Tag der Niedersachsen nicht mehr weitergeht.
 

Quelle: Grafik: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg.  Sperrungen, Durchfahrtverbote, Sicherheitskontrollen, geschlossene Parkplätze und Parkhäuser – während des Tages der Niedersachsen (1. bis 3. September) herrscht in der ganzen Innenstadt Ausnahmezustand auf den Straßen. „Wir tragen Sorge, dass die verkehrlichen und sicherheitsrelevanten Einschränkungen so gering wie möglich ausfallen“, sagt zwar Erster Stadtrat Werner Borcherding. Er sagt aber auch: „Dennoch werden sie sichtbar sein.“ Und das nicht nur für Besucher, sondern auch für jeden Anwohner. Was ist anders als sonst? Die WAZ gibt den großen Überblick.

Im Norden:

Die Heinrich-Nordhoff-Straße ist auf der kompletten Ost-West-Achse durch den Tunnel vor dem Bahnhof frei zu befahren. Oberhalb des Tunnels ist aber fast alles abgesperrt – Autofahrer aus Richtung Vorsfelde oder Fallersleben kommen nur bis zu den jeweiligen Wendestellen. Auch eine direkte Zufahrt bis vor den Bahnhof ist nicht möglich. Auf dem VW-Parkplatz (Zufahrt über die Nordhoff-Straße) werden Kurzzeitparkplätze für das Abholen oder Bringen von Bahnreisenden eingerichtet. Das DOW ist nur von Osten aus über Daimlerstraße, Maybachweg und An der Vorburg erreichbar. Die Ausfahrt ist nur möglich durch die DOW-eigene Tiefgarage in die Heßlinger Straße. Achtung: Hier beträgt die Durchfahrthöhe nur 1,90 Meter!

Im Osten:

Die Rothenfelder Straße ist ab Einmündung Friedrich-Ebert-Straße gesperrt; wer aus Richtung des alten VfL-Stadions kommt, muss links in die Friedrich-Ebert-Straße abbiegen. Wer die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Norden befährt, kann nur nach rechts in Richtung VfL-Stadion abbiegen. Die Pestalozziallee ist frei bis zur Einfahrt ins Parkhaus der City-Galerie, dahinter ist komplett dicht.

Im Süden:

Hier ist die Situation übersichtlich und im Grunde ganz einfach: Wer die Braunschweiger Straße in Richtung Innenstadt befährt, muss an der großen Kreuzung an der E-Tankstelle nach rechts in die Siemensstraße abbiegen; geradeaus (in Richtung Schillerstraße und Heinrich-Heine-Straße) ist gesperrt.

Im Westen:

Hier ist die Situation am kompliziertesten. Die Kleiststraße ist ab Einmündung Kantallee gesperrt. Im weiteren Verlauf wird die Schillerstraße bereits ab Mittwoch, 30. August, zur Einbahnstraße in Richtung Süden; die komplette östliche Fahrspur (in Fahrtrichtung Robert-Koch-Platz) dient als Abstellfläche für Polizeifahrzeuge und -ausrüstung. Wer auf der Goethestraße aus Richtung Westen kommt, kann noch nach rechts in die Lönsstraße einbiegen, danach ist Schluss. Ähnliches gilt für die Heinrich-Heine Straße: Es geht noch links in die Lönsstraße und rechts in Richtung CongressPark; ab Klieverhagen aber ist gesperrt. Für die kleinen Straßen im Quartier zwischen Heinrich-Heine-, Goethe- und Schillerstraße gilt: Immermannhof, Dantehof und Rilkehof können Anwohner von der Schillerstraße (aus Fahrtrichtung Norden) erreichen. Stormhof, Halbehof und Scheffelhof sind für Anwohner von der Lönsstraße erreichbar. Eichendorffstraße, Roseggerstraße und Ganghoferstraße aber sind nur über die Gustav-Freytag-Straße erreichbar, und zwar sowohl rein wie auch raus.

Ausnahmeregelungen

Natürlich dürfen auch die meisten Sperren unter bestimmten Voraussetzungen passiert werden. Das gilt für die Bewohner in den betroffenen Bereichen, die sich aber mit Fahrzeugschein, Personalausweis (für alle Fahrzeug-Insassen) und im Idealfall auch noch einem Anwohner-Parkausweis ausweisen können. Auch andere Verkehrsteilnehmer dürfen die Sperren durchfahren, wenn sie über eine Durchfahrtgenehmigung verfügen; diese kann unter der Service-Hotline 115 beantragt werden. Die Stadt sagt aber klipp und klar: Parkplätze in sämtlichen Innenstadt-Bereichen sind Mangelware; wer falsch parkt, wird rigoros abgeschleppt. Und: Während des Festumzugs am Sonntag, 3. September, von 15.30 bis 18.30 Uhr ist ein Ein- oder Ausfahren in den gesperrten Bereich grundsätzlich überhaupt nicht möglich, auch nicht mit Durchfahrtgenehmigung.

Parkplätze und Parkhäuser:

Die Parkhäuser Congress-Park, Rathaus/Kunstmuseum/Südkopf, Schillerstraße, Phaeno, Alessandro-Volta-Straße und Rothenfelder Straße sind für den Individualverkehr gesperrt. Dauermieter erhalten eine Durchfahrtgenehmigung über ihren Vermieter. Der Theaterparkplatz ist ebenfalls gesperrt, er wird vornehmlich für Reisebusse genutzt. Der Parkplatz am Klieverhagen neben dem Jahn-Stadion ist am Sonntag, 3. September, wegen des großen Festumzugs gesperrt. Bereits ab Mittwoch, 30. August, bis voraussichtlich Dienstag, 5. September, sind Parkmöglichkeiten extrem eingeschränkt in Schachtweg, August-Horch-Passage, östliche Kleiststraße, westlich Rothenfelder Straße, Schillerstraße, Meckauer Weg, Kolpingstraße, Rathausstraße; in der Porschestraße Nord gilt dies sogar bereits seit dem gestrigen Montag.

Lastwagen-Verkehr

Die komplette Innenstadt zwischen Lessingstraße, Siemensstraße, Berliner Ring und Heinrich-Nordhoff-Straße ist für Lkw über 3,5 Tonnen ab Freitag, 1. September, 16 Uhr bis einschließlich Sonntag, 3. September, grundsätzlich gesperrt. Rein kommt nur, wer eine Durchfahrtgenehmigung hat, zu beantragen unter Telefon 115. Anlieferungen im abgesperrten Bereich sind jeweils nur bis zwei Stunden vor Eröffnung der Festmeile möglich, Lieferfahrzeuge müssen den Bereich bis eine Stunde vor Festbeginn wieder verlassen haben. Die Festmeile öffnet offiziell am Freitag um 16 Uhr, am Samstag um 10 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr.

Park & Ride, ÖPNV

Park&Ride-Parkplätze werden eingerichtet auf dem Großparkplatz im Allerpark sowie auf den VW-Parkplätzen an der Heinrich-Nordhoff-Straße, an der Oststraße (Sandkamp), an der Nordstraße (FE) und an der Oebisfelder Straße (Kästorf) – die beiden letzten erst ab Samstag. Von dort fahren Shuttle-Busse der WVG im 15-Minuten-Takt Richtung Festmeile. Sowohl die P&R-Parkplätze als auch die Shuttle-Busse sind kostenfrei. Der Linienverkehr der WVG läuft vom 30. August bis 5. September nach einem geänderten Fahrplan mit einer geänderten Streckenführung. Der ZOB wird in den Schachtweg verlegt, die Haltestellen im direkten Innenstadtbereich werden nicht angefahren. Alle Infos dazu gibt es im Internet unter www.wvg.de.

Ganz viele Informationen zum Tag der Niedersachsen stehen im Internet unter www.wolfsburg.de/tdn17.

Von Ulrich Franke

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