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Stadt Wolfsburg Nicht jeder Angestellte profitiert gleich
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nicht jeder Angestellte profitiert gleich
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00:25 28.04.2018
Rathaus: Im öffentlichen Dienst wurde jetzt nach zähem Ringen ein Tarifabschluss erzielt. Quelle: Foto: Kevin Nobs
Wolfsburg

Nach zähem Ringen wurde bundesweit ein Tarifabschluss für den Öffentlichen Dienst erzielt (WAZ berichtete). Die Einschätzung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dass es sich um ein sehr gutes Verhandlungsergebnis handelt, teilt auch Peter Wagner, Gesamtpersonalrats-Vorsitzender der Stadt Wolfsburg. Tatsache sei aber auch, dass sich nicht jeder Kollege über die gleiche Lohnsteigerung freuen dürfe.

Grundlegend gilt für Wagner: „Es ist ein sehr guter Tarifabschluss.“ Dieser sieht vor, dass die Gehälter der 2,3 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen in drei Stufen angehoben werden: 2018 um 3,2 Prozent, 2019 um 3,1 und 2020 um 1,1 Prozent. Insgesamt eine Steigerung um durchschnittlich 7,5 Prozent über 30 Monate Laufzeit. Hinzu kommen weitere Errungenschaften wie etwa ein zusätzlicher Urlaubstag für Azubis. Für Verdi-Chef Frank Bsirske ist es „der beste Tarifabschluss seit vielen Jahren“.

Es gibt 17 verschiedene Entgeltstufen

Das satte Lohnplus, für das auch in Wolfsburg gestreikt wurde, erreicht aber nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen. Von 17 Entgeltgruppen im Öffentlichen Dienst (die auch noch in jeweils sechs Erfahrungsstufen gegliedert sind), wurden die oberen Stufen stärker bedacht. Der Gedanke dahinter war, Kommunen auf dem Arbeitsmarkt zum Beispiel für IT-Experten oder Ingenieure attraktiver zu machen.

Im Umkehrschluss sind untere Entgeltgruppen, dazu gehören zum Beispiel Gärtner, weniger bedacht worden. Wagner: „Jeder muss individuell in die Tabelle gucken: Wo finde ich mich wieder?“ Der Abschluss gilt in Wolfsburg für rund 1750 Beschäftigte und für 120 Azubis. In den Zahlen ist das Klinikum der Stadt Wolfsburg nicht enthalten, für das ein ähnliches Ergebnis gilt.

Die Gewerkschaft Verdi plant eine Befragung aller Beschäftigten zum Tarifabschluss – auch im Wolfsburger Rathaus. „Dann wird sich zeigen, wie die Kollegen das Ergebnis sehen“, so Wagner.

Von Kevin Nobs

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