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Stadt Wolfsburg Neuland plant 100 Sozialwohnungen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neuland plant 100 Sozialwohnungen
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10:09 10.04.2016
Stellten Neuland-Pläne vor: Klaus Mohrs, Immacolata Glosemeyer, Frank Richter, Wilfried Andacht und Hans-Dieter Brand (v.l.). Quelle: Photowerk (bb)
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„Die Neuland hat nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern auch eine soziale Verantwortung“, betonte Aufsichtsrats-Chefin Immacolata Glosemeyer bei der Vorstellung des Projekts. „Deshalb werden die Mieten unter sieben Euro pro Quadratmeter liegen.“ Neuland-Boss Hans-Dieter Brand erläuterte, wie es sich trotzdem rechnet: „Wir entwickeln die Gebäude selbst, so kosten sie uns rund 1800 Euro pro Quadratmeter - das sind zehn bis 15 Prozent weniger als herkömmliche Baukosten.“ Die „kompakten Gebäude“ seien dreigeschossig und beherbergten jeweils neun Wohnungen. „So ein Projekt ist nachhaltig angelegt und rechnet sich langfristig“, betonte er.

„Vor allem, da man diese Gebäude so oft duplizieren kann, wie man möchte“, ergänzte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Preisgünstig und mit vernünftigem energetischen Standard.“ Senioren, Flüchtlinge, Familien - für sie seien die Wohnungen in erster Linie gedacht.

Wo genau die ersten Gebäude entstehen sollen, steht noch nicht fest: „Darüber berät der Verwaltungsausschuss in der kommenden Woche“, so Mohrs. Klar ist: Die ersten Mieter sollen im Sommer 2017 einziehen können. Man prüfe gerade zehn mögliche Standorte im Stadtgebiet. „Und das wird kein Bauen auf der grünen Wiese, sondern ein Einfügen in vorhandene Strukturen“, erklärte Frank Richter, Vize-Vorsitzender des Aufsichtsrates. Auch Aufsichtsratsmitglied Wilfried Andacht schwärmte: „Sozialer Wohnungsbau, der wirtschaftlich ist: Das ist Wohnen für alle.“

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WAZ-INFO: Wohnen für alle

Mit dem Projekt „Wohnen für alle“ will die Neuland standardisierten und günstigen Wohnraum schaffen. Neun Mietwohnungen sollen in einem Gebäude (dreigeschossiger Kubus) Platz finden, die Größen der Wohnungen schwanken zwischen 57 und 95 Quadratmeter Wohnfläche (zwei, drei oder vier Zimmer). 

Alle Wohnungen sollen barrierefrei sein, jeweils drei pro Gebäude komplett rollstuhlgerecht, und einen Balkon haben. Die Gebäude sollen einen Aufzug haben und den Energieeffizienz-Standard KfW55 erfüllen. Die Kaltmiete soll etwa sieben Euro pro Quadratmeter betragen.

Im Sommer 2016 sollen die ersten Kuben gebaut und ein Jahr später bezogen werden.

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