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Neuland: Neue Wege der Finanzierung

Novum bei Wolfsburger Wohnungsbaugesellschaft Neuland: Neue Wege der Finanzierung

Mit Schuldscheindarlehen will die Neuland neue Investoren zur Finanzierung ihrer Aktivitäten gewinnen.

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Neue Wege bei der Neuland: Das Unternehmen nutzt erstmals Schuldscheindarlehen zur Finanzierung seiner Aktivitäten.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Die Neuland geht neue Finanzierungswege: Die städtische Wohnungsgesellschaft nutzt erstmalig in ihrer fast 80-jährigen Geschichte ein Schuldscheindarlehen zur Finanzierung ihrer Aktivitäten. Mit rund 75 Millionen Euro war das Papier zur Emission überzeichnet.

Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand ist von dem neuen Finanzierungsweg überzeugt: „Bei den aktuellen Zinsen sind viele Investoren auf der Suche nach lukrativen und sicheren Anlageangeboten, die Renditen abwerfen. Mit unserem ersten Schuldscheindarlehen erschließen wir so neue Kreise, die bereit sind, in unsere Zukunft und die der Stadt Wolfsburg zu investieren. Damit können wir die Stadtentwicklung weiter vorantreiben und sichern uns langfristig ab.“

„Wir könnten keinen besseren Weg gehen“

Bei dem Schuldscheindarlehen dienen Banken und institutionelle Investoren aus ganz Deutschland als Kreditgeber. „Wir haben im Vorfeld ganz genau und über einen langen Zeitraum geprüft, ob diese Finanzierungsart für uns in Frage kommt. Mittlerweile sind wir überzeugt, dass wir keinen besseren Weg gehen könnten“, so Brand. Die Mittel würden eingesetzt, um Neubauprojekte zu finanzieren, Grundstücke zu kaufen und bestehende Kredite abzulösen.

Auch die Neuland-Aufsichtsratsvorsitzende Immacolata Glosemeyer begrüßt die neue Finanzierungsform: „Mit dieser immensen Summe entfällt die Suche nach kleinteiligen Immobiliendarlehen. Es können so Aufwand für Grundschuldeintragungen gespart und Beleihungsreserven freigehalten werden. Aus diesem Grund hat der Aufsichtsrat dieser Finanzierungsart überzeugt zugestimmt.“

Investitionsvolumen von 320 Millionen Euro

Bereits letztes Jahr hatte die Neuland angekündigt, bis zum Jahr 2025 enorme 320 Millionen Euro in eine Wohnraum-Offensive investieren zu wollen. Damals hatte Oberbürgermeister Klaus Mohrs erstmals laut über neue Finanzierungsmodelle, beispielsweise eine Kapitalaufstockung, für die städtische Tochter nachgedacht – das Schuldschein-Modell eröffnet nun neue Perspektiven.

Von der Redaktion

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