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Neues Wohnhaus im Hellwinkel: Luftkollektorfassade speichert Wärme

Neubaugebiet in Wolfsburg: Neues Wohnhaus im Hellwinkel: Luftkollektorfassade speichert Wärme

Das neue große Wolfsburger Baugebiet Hellwinkel-Terrassen wird auch aus ökologischer Sicht zukunftsweisend sein: Die Stadt erteilte jetzt einem Investor die Baugenehmigung für einen so genannten Wohnzwilling. Das Besondere: Es gibt keine übliche Dämmung, sondern Luftkollektorfassade.

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Hellwinkel-Terrassen: So sollen die Wohnzwillinge aussehen.

Quelle: Foto: RTW Architekten

Hellwinkel. Der Weg für ein weiteres Wohnbauprojekt in den Hellwinkel-Terrassen an der Reislinger Straße ist geebnet: Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide überreichte jetzt der „P und D Wohnkonzepte GmbH“ die Baugenehmigung für den im Südwesten des Gebietes liegenden Wohnzwilling mit Luftkollektorfassade.

Das Unternehmen ist nach der Neuland, die auf drei Baufeldern 150 Mietwohnungen anbieten wird, ein weiterer Investor, dem die Stadt eine Baugenehmigung erteilt hat.

Hellwinkel Terrassen

Hellwinkel Terrassen: Visualisierung des geplanten Wohnzwillings.

Quelle: RTW Architekten GmbH (Hannover).

„Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist bisher gut verlaufen und wir freuen uns, dass jetzt die letzte Hürde für unser Bauprojekt genommen ist“, sagt Alexander Prokoptschuk, Geschäftsführer von P und D Wohnkonzepte. In dem neuen Stadtquartier entstehen zwei moderne, durch eine Tiefgarage verbundene Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 46 Eigentumswohnungen, die ein bis vier Zimmer mit Wohnflächen von 55 bis 123 Quadratmeter umfassen.

Hellwinkel-Terrassen

Hellwinkel-Terrassen: Das Neubaugebiet von oben.

Quelle: Matthias Leitzke

Das energetische Konzept weist dabei eine Besonderheit auf: Das Bauwerk wird nicht mit der üblichen Dämmung versehen, sondern erhält eine innovative Luftkollektorfassade. Hierbei wird als Energiequelle die Sonneneinstrahlung auf die Fassade genutzt, Wärme wird ins Mauerwerk abgegeben und gespeichert.

„Es freut uns sehr, dass die P und D Wohnkonzepte in ihrem Bauantrag die Herausforderungen insbesondere im Hinblick auf die gestalterischen und energetischen Vorgaben der Stadt ernst genommen haben“, unterstreicht Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. „Die erteilte Baugenehmigung zeigt, dass unsere erklärten Ziele, die Ansätze eines ökologischen und nachhaltigen Wohnens, durch Investoren geleistet werden können – das hat eine wichtige Signalwirkung.“ Baubeginn ist für Frühjahr 2018 geplant, die Wohnungen könnten Ende 2019 bezogen werden.

Von der Redaktion

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