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Neues Netz für die Linienbusse: Schon gibt es die erste Kritik

Wolfsburg Neues Netz für die Linienbusse: Schon gibt es die erste Kritik

Im Sommer erhält Wolfsburg ein komplett neues Buslinien-Netz. Alles besser, alles schneller, verspricht die WVG. Doch in manchen Ortsteilen regt sich bereits Kritik.

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Nahverkehr: Die WVG stellt im Sommer komplett um – die Ortsteile befürchten Probleme.

Quelle: Roland Hermstein

Beispiel Neuhaus, Schülerverkehr. Zurzeit fährt der Bus durch ganz Reislingen einschließlich Reislingen-Südwest. Bis zum ZOB dauert es 30 Minuten, dort Umstieg in andere Linien. Daran wird sich wenig ändern, einzige Neuerung: In Reislingen ist nun auch noch ein Umstieg erforderlich! „Das geht gar nicht“, schimpft eine Mutter. „Bisher bringen wir unsere Kinder in Fahrgemeinschaften zur Schule, daran wird sich nichts ändern.“ Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs sprach sogar persönlich bei der WVG vor, Ergebnis: „Mir wurde wenig Hoffnung gemacht, dass sich daran noch etwas ändert.“

Beispiel Hattorf. Die schnelle Regiobuslinie 230 aus Braunschweig (Fahrzeit bis Südkopf: 14 Minuten) fällt ebenso weg wie die 218, die ebenfalls über die Braunschweiger Straße fährt (Dauer: 18 Minuten). Die neue Alternative: Die lange Fahrt über Barnstorf und Nordsteimke oder über Mörse - mit Umstieg. Über Fahrzeiten schweigt sich die WVG bisher aus, sicher ist aber: Es wird länger dauern, teilweise erheblich länger. Kein Wunder, dass Ortsbürgermeisterin Angela Karp sagt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das als ideal empfunden wird.“

Zwar will die WVG die neuen Fahrpläne zunächst zwei Jahre lang „testen“ und Erfahrungen sammeln. Doch das sei viel zu lang, sagt Angela Karp: „Wenn die ersten Beschwerden kommen, muss man die sofort prüfen und über Änderungen nachdenken.“

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Das sagt die WVG

Schon im Vorfeld des neuen Buslinien-Netzes gibt es erste Kritik. Was sagt die WVG?

Beispiel Neuhaus . Die Situation sei bekannt, die Prüfung für den morgendlichen Schulverkehr noch nicht abgeschlossen, so das Unternehmen. Natürlich spielten Kundenwünsche eine wichtige Rolle – „aber ebenso ist es unsere Pflicht, die Wirtschaftlichkeit im Auge zu behalten“, sagt ein Sprecher.

Beispiel Hattorf. Zurzeit sei eine zusätzliche Verbindung im Gespräch: Die Linie 280 aus Königslutter könnte statt durch Almke künftig über Heiligendorf, Hattorf, den Heinenkamp und die A 39 in die City geführt werden. Keine Entscheidung allerdings, die Wolfsburg allein treffen kann. „Die Entscheidung darüber dürfte im April fallen“, sagt WVG-Betriebsleiter Ralf Todtenhöfer.

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