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Stadt Wolfsburg Neues Baugebiet: Reitverein bangt um seine Existenz!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neues Baugebiet: Reitverein bangt um seine Existenz!
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00:16 26.10.2013
Pferdekoppel mit uralten Eichen (kl. Foto): Asaja Vogt, Vorsitzender Dr. Wilmjakob Herlyn und Vinzenz Müller (v.l.) bangen wegen der Pläne für ein Baugebiet um den Reit- und Fahrverein. Quelle: Photowerk (bs)
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Auf dem vorgesehenden Baugelände befinden sich derzeit zehn Pferdekoppeln - ein Viertel der Gesamtweidefläche des Vereins, schätzt Vorsitzender Dr. Wilmjakob Herlyn.

Rund 60 Pferde stehen in den Ställen des RuF an der Nordstadtstraße. „Wir brauchen die Koppeln“, sagt Dr. Herlyn, „Auslauf ist rechtlich vorgeschrieben, wenn sich Pferde nicht bewegen, werden sie krank. Schon jetzt haben wir dabei Schichtbetrieb, weil wir darauf achten, dass sich die wenigen Weiden auch erholen.“ Zumindest Ausgleichsflächen werde man brauchen - in direkter Umgebung. „Man könnte den bei der Landesgartenschau angelegten Radweg an der B188 rückbauen“, überlegt Herlyn. Das könne die Not lindern. Sußerdem, so Pressewartin Svenja Schoenmakers, führe der einzig verbliebene Reitweg in Richtung Weiden und Wald über die neue Wohnbaufläche. „Der Reitweg muss erhalten bleiben!“

Mit seiner Zustimmung hatte der Ortsrat am Dienstag den Weg für Planungen geebnet. Argumente für den Bau: Die Nordstadt braucht Wohnraum.

Vinzenz Müller, Ehrenvorsitzender des RuF, findet es traurig, dass so wohl „die letzten Traditionsinseln“ verschwinden. Außerdem stehe „mindestens eine“ von drei alten Eichen auf dem Gelände unter Schutz. Sie zu umbauen, sei laut Müller kaum möglich.

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