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Neuer Polizeichef will für positive Schlagzeilen sorgen

Wolfsburg Neuer Polizeichef will für positive Schlagzeilen sorgen

Wolfsburg. Die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt hat einen neuen Chef: Am Freitag stellte sich Olaf Gösmann (57) als neuer Interims-Leiter vor, offiziell ist der frühere Leiter der Polizei in Hannover-Mitte bereits seit Montag im Dienst. Er übernimmt damit übergangsweise den Posten von Hans-Ulrich Podehl, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Bereit für die neue Aufgabe: Bis auf weiteres leitet Olaf Gösmann die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt.

Quelle: Britta Schulze

Podehl wurde wegen Stalking-Vorwürfen gegen Ex-Kripo-Chefin Imke Krysta versetzt. Wie lange er in Wolfsburg bleibe, so Gösmann, wisse er noch nicht.

Unbekanntes Terrain betritt der Polizeidirektor nicht: Von 1987 bis 1990 arbeitete er als junger Polizist in der heutigen Polizeistation Fallersleben, außerdem war er in Braunschweig tätig. „Ich habe auch nachher immer auf Wolfsburg und Braunschweig geschaut. Daher weiß ich, dass in Wolfsburg hervorragende Polizeiarbeit geleistet wird.“ Sein Ziel sei es, nach all den Schlagzeilen rund um Podehl „die polizeiliche Arbeit an die erste Stelle zu bringen“.

Die Arbeit in Wolfsburg sei eine „interessante Herausforderung“ und ganz anders als in Hannover-Mitte, wo es eine hohe Kriminalität und viele Einsätze gebe. Hier stünden Verkehrssicherheitsarbeit, Präventionsarbeit und „operatives, aktives Vorgehen“ im Mittelpunkt. So habe die Polizei gleich auf die Serie von Kellereinbrüchen reagiert - „wie, wird natürlich nicht verraten. Die Polizei Wolfsburg hat ihre Aufgabe jedenfalls verstanden“, lobte Gösmann seine neue Kollegen.

Nur in Sachen Fußball dürfte er sich nur wenige Freunde in Wolfsburg machen - er outete sich als Fan von Hannover 96: „Sollte 96 im Rahmen des DFB-Pokals nach Wolfsburg kommen, werde ich den Polizeieinsatz persönlich leiten...“

bis

„In Wolfsburg wird gute Arbeit geleistet“

AZ/WAZ-Redakteur Carsten Bischof sprach mit dem neuen Wolfsburger Polizeichef Olaf Gösmann (57):

Herr Gösmann, freuen Sie sich auf ihren Dienst in Wolfsburg?
Freude ist nicht ganz passend, ich habe den Dienst ja nicht unter normalen Umständen übernommen. Aber es ist eine interessante Herausforderung, die polizeiliche Arbeit an die erste Stelle zu bringen.

Dann ist Ihr Vorgänger Hans-Ulrich Podehl noch Gesprächsthema unter den Kollegen?
Natürlich ist er noch Gesprächsthema. Aber vorrangig tun die Kollegen ihre Arbeit. Und hier in Wolfsburg wird eine gute Polizeiarbeit geleistet. Ich habe in all den Jahren nie etwas Negatives gehört.

Wie sind Sie von den Wolfsburger Kollegen aufgenommen worden?
Mit Freundlichkeit und Entgegenkommen. Die Kollegen freuen sich, dass ich hier bin. Das hat mich beeindruckt.

Was werden Ihre Schwerpunkte sein?
Zunächst einmal die Kollegen kennen lernen. Dann herausfinden, vor welchen Handlungsfeldern wir stehen. Und diese dann gemeinsam beackern.


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