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Neuer Bus-Fahrplan: Kritik aus der Nordstadt

Wolfsburg Neuer Bus-Fahrplan: Kritik aus der Nordstadt

Kürzere Taktzeiten, bessere Bedienung am Abend und an den Wochenenden - so wurde das neue Wolfsburger Bus-Netz angekündigt. Doch die Fahrplanumstellung und Linienführung findet nicht bei allen Anklang.

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Der neue WVG-Fahrplan: Nachbesserung nach dem Start möglich.

Quelle: Manfred Hensel

Besonders in der Nordstadt ist die Sorge groß, dass die Teichbreite durch das neue Busnetz abgehängt wird (WAZ berichtete, siehe auch Leserbrief). Der SPD Ortsverein sammelt dort die Beschwerden und auch bei der WVG wurde schon Kritik laut. WVG-Sprecherin Carolin Hoppe versichert: „Die WVG nimmt sich der Kritik an.“

Da für das neue Bus-Netz keine Generalprobe möglich sei, könnten erst nach der Einführung am 26. Oktober Praxiserfahrungen in eine mögliche Überprüfung einfließen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch bei Abfahrtszeiten und Kapazitäten immer wieder bedarfsgerechte Anpassungen geben wird. Üblich ist im Öffentlichen Personennahverkehr ein Fahrplanwechsel etwa jedes halbe Jahr“, so Hoppe.

Viel Informationsbedarf gebe es auch bei den Schulfahrten - nach den Herbstferien ab 10. November. Bei aller Kritik gibt es aber auch Lob - beispielsweise von Detmerodes Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch: „In Detmerode werden viele ältere Mitbürger künftig nicht mehr am Wochenende einen Kilometer bis zur Bushaltestelle gehen müssen. Das nenne ich gewünschte und nunmehr praktizierte Bürgernähe.“

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Leserbriefe

Kein Dank an Planer

Zu den neuen Busfahrplänen schreibt Werner Gristock aus Almke folgenden Leserbrief:

Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat die WVG-Planer für die Erstellung des neuen Fahrplanes gelobt. Herr Mohrs weiß vielleicht nicht, dass auch Almke zu Wolfsburg gehört, denn für diesen Ortsteil ist der Fahrplan eine Katastrophe.

Nach dem neuen Busfahrplan fährt kein Bus mehr durch Almke, sondern nur noch über die Elmstraße. Wer dann von Almke nach Wolfsburg fahren will, muss von Dornsiek bzw. Flachstücken einen Kilometer bis zur Haltestelle laufen.

Dieser Fahrplan ist in enger Verbindung mit der Politik und der Verwaltung entstanden. Die Politiker, die das mit entschieden haben, sollen mal an die älteren Bürger denken, die keine 800 Meter oder gar einen Kilometer bis zur Haltestelle Elmstraße laufen können.

Das ist das Ergebnis von jahrelanger Arbeit von den Planern der WVG, im Gegensatz zu unserem Oberbürgermeister kann ich mich nicht dafür bedanken.

Ausgegrenzt?

Diesen Leserbrief zum neuen Busfahrplan schrieb Werner Thalemann, Örtzestraße:

Die Teichbreite hat man von den großen Linien ausgegrenzt. Sie gehört nicht mehr zur Nordstadt und auch nicht zu Vorsfelde.

Bisher war es möglich, zum Hansaplatz zu fahren. Wochenmarkt, Ärzte, Sparkasse, Mehrgenerationenhaus, Verwaltungsstelle und Stadtteil-Bürgermeisterin Frau Glosemeyer – nicht mehr mit dem Bus zu erreichen, sondern mit Umsteigen; zum Waldfriedhof, Nordfriedhof, Kleingartenanlage nur mit Schwierigkeiten.

Warum kann man nicht mehr zwei Busse der Linie 202 durch die Teichbreite laufen lassen, hin und zurück?

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