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Neuer Bebauungsplan für Steimker Berg

Unterschiedliche Interessen Neuer Bebauungsplan für Steimker Berg

Seit Jahren wartet der Steimker Berg auf einen neuen Bebauungsplan (B-Plan); er soll die unterschiedlichen Interessen zum Thema Denkmalschutz, Hotel und Boarding unter einen Hut bringen. Dieses Jahr soll der B-Plan endlich kommen, sagt die Verwaltung - ob damit Ruhe einkehrt zwischen den streitenden Parteien, scheint fraglich.

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Steimker Berg: Dieses Jahr soll endlich der seit langem angekündigte Bebauungsplan kommen.

Quelle: Roland Hermstein

Steimker Berg. Schon vor fünf Jahren erarbeitete eine Arbeitsgruppe eine „Gestaltungsfibel“ für den Stadtteil, die vor allem Lockerungen im Denkmalschutz vorsah - Anbauten, Modernisierungen, Carports und Balkone sollten unter Umständen erlaubt werden; über allem schwebt für viele Anwohner aber parallel die Entwicklung des Parkhotels mit geplanter Erweiterung und den vielen ausgelagerten „Boarding“-Wohnungen.

Vor einem Jahr wurde der neue B-Plan ausgelegt - und nach zahlreichen Einwänden modifiziert. Der neue Bebauungsplan beinhaltet laut Stadt-Sprecher Florian Reupke „Korrekturen zu Stellplätzen und Erweiterungsmöglichkeiten der Wohngebäude insbesondere im Bereich der Balkone“ sowie Regelungen zum Thema Boarding und soll in diesem Jahr ausgelegt werden. Ziel sei „eine möglichst ausgewogene Planung zu erstellen, in der die unterschiedlichsten Interessenlagen der Betroffenen im Quartier berücksichtigt werden.“

Ob das gelingt? Schon heute sagt Thomas Stein, Sprecher der Bürgerinitiative und mittlerweile für die PUG im Ortsrat: „Der ganze Bebauungsplan ist weiter maßgeschneidert fürs Parkhotel. Das stößt uns als Bürgerinitiative sauer auf.“

Nach Friede, Freude, Eierkuchen im Quartier klingt das nicht.

fra

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