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Neue Vorschriften bereiten Kleingärtnern Probleme

Wolfsburg Neue Vorschriften bereiten Kleingärtnern Probleme

Das betrifft fast alle der 2500 Kleingärtner in Wolfsburg - und wird auf den Jahreshauptversammlungen gerade heiß diskutiert: Die Abwasservorschriften haben sich geändert. Jede Parzelle muss künftig ans Abwassernetz angeschlossen werden oder einen eigenen Entsorgungs-Behälter aufstellen.

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Kleingarten-Idylle: Die neuen Abwasservorschriften bereiten vielen Parzellen-Besitzern Probleme.

Quelle: Foto: Archiv

Jede Laube, die über ein Spülklo verfügt, ist davon betroffen. Die Gärtner müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie ihr Abwasser künftig entsorgen. Die vermutlich teurere Variante ist ein Anschluss ans Abwassernetz. „Die Anschlussgebühr beträgt allein drei Euro pro Quadratmeter“, erklärt Friedrich Grünberg, Vorsitzender des Bezirksverbandes der Wolfsburger Kleingärtner. Hinzu kommen die Rohrverlegung und der Anschluss an die Kanalisation.

Die günstigere Methode erscheint ihm, einen Abwasserbehälter im Garten aufzustellen. „Die Kosten beginnen bei etwa 400 Euro für einen 700-Liter-Tank, der Behälter müsste ein- bis zweimal im Jahr leer gepumpt werden“, so Grünberg. Er persönlich favorisiert diese Lösung, zumal die Toiletten in den Kleingärten von November bis März nicht genutzt und Abwasserrohre somit monatelang gar nicht gebraucht würden.

Der Bezirksverband hat über die 28 Mitglieds-Vereine Fragebögen an die rund 2500 Gartenbesitzer verteilen lassen. Sie sollen Angaben zu der jetzigen Entsorgung machen - die meisten Kleingärtner haben Sammelgruben auf ihren Parzellen. Wenn die Bögen ausgewertet sind, will der Bezirksvorstand weitere Gespräche mit Stadt und WEB führen, um die Abwasser-Entsorgung in jedem Verein individuell zu klären. Grünberg weiß, dass der Großteil der Anlagen noch nicht an die Kanalisation angeschlossen ist und handeln muss.

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