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Neue Verkehrsführung im Osten: Ortsräte warten auf Details

Wo wird ausgebaut, wo wird neu gebaut? Neue Verkehrsführung im Osten: Ortsräte warten auf Details

Ausbau von Dieselstraße oder Nordsteimker Straße, Verbreiterung der L 290 oder gleich eine neue Ortsumgehung zwischen Reislingen und Neuhaus - wie soll der Verkehr in Wolfsburgs Osten künftig fließen?

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Die Dieselstraße: Muss sie einen Großteil des zusätzlichen Verkehrs aufnehmen?

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Angesichts neuer Baugebiete mit tausenden Bürgern hat die Verwaltung jetzt erste Vorstellungen vorgelegt, die WAZ fragte bei den betroffenen Ortsbürgermeistern nach deren Vorstellungen (WAZ berichtete).

Mit am stärksten betroffen wird Neuhaus/Reislingen sein, und Hans-Jürgen Friedrichs sagt klipp und klar: „Mehr Verkehr muss auf mehrere Schultern verteilt werden und darf nicht unsere Orte überproportional belasten.“ Noch müsse vieles besprochen werden, schon heute aber sagt der Politiker: Eine Umgestaltung der Sandkrugkreuzung zum Zwecke eines besseren Verkehrsflusses wäre sinnvoll, einen Teil-Ausbau der jetzigen L 290 (Zollstraße) auf vier Spuren lehne man ab.

Dass das Thema jetzt auf den Tisch kommt, findet Ira von Steimker (Hehlingen) richtig: „Wir freuen uns auf mehr Details, um das dann im Ortsrat besprechen zu können.“ Schon heute leide Hehlingen unter Abkürzungsverkehr und Rückstaus: „Morgens kommt man kaum raus aus dem Ort“. Egal, welche Route es wird: „Aber ein zügiger Verkehrsfluss muss gesichert sein.“

Hans-Georg Bachmann (Barnstorf-Nordsteimke) plädiert schon heute für einen Teilausbau der Dieselstraße auf vier Spuren und eine Verschwenkung der L 290, also eine neue Reislinger Ortsumgehung - „die reicht zweispurig“. Was ihm am Herzen liegt: Die so genannte Nordspange von der L 290 über die K 111 Richtung Nordsteimker Straße sollte planerisch gesichert werden, „falls sie sich später als erforderlich erweist“.

Viel von dem Verkehr landet zum Schluss in der Innenstadt - und darum setzt Ortsbürgermeister Detlef Conradt stark auf die „Alternative Grüne Route“, die den ÖPNV und den Radverkehr stärken soll: „Aber dafür müssen wir die Radfahrer auch in der Innenstadt aufnehmen, und das in Ost-West- wie in Nord-Süd-Richtung.“ Der Verkehr von weiter weg solle auf jeden Fall über die Dieselstraße („Dort Knotenpunkte flüssiger machen, vier Spuren durchgehend brauchen wir nicht“) geführt werden und nicht über die Nordsteimker Straße: „Trotzdem muss die vernünftig umgestaltet werden, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer.“

fra

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