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Neue Sirenen für die Stadt

Für den Notfall Neue Sirenen für die Stadt

Die alten Sirenen haben ausgedient: Für mehr als 850.000 Euro soll eine neue Sirenenanlage angeschafft werden. Mit Hilfe von 31 Lautsprechern soll künftig im Notfall die gesamte Stadt beschallt werden können.

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Sirene: Die alten Anlagen sind in Wolfsburg längst passé, bald soll eine neue Anlage installiert werden, damit im Notfall die Bevölkerung informiert werden kann.

Quelle: privat

Wolfsburg. Bald heulen im Ernstfall in Wolfsburg wieder die Sirenen! Die Stadt plant für eine Million Euro eine Anlage mit 31 Sirenen anzuschaffen, die auf den Dächern von Häusern installiert werden. Der Clou: Die Geräte machen nicht nur Lärm, sondern erlauben Dank einer Durchsagemöglichkeit auch gesprochene Ansagen.

Zwar gibt es in Wolfsburg noch an etlichen Häusern Sirenen, aber sie sind schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb. Damit künftig die Bevölkerung im Notfall schnell informiert werden kann, sollen die Anlagen erneuert und ausgebaut werden. „Mittels Sprachdurchsagen kann der Bevölkerung unmittelbar mitgeteilt werden, welche Schadensart besteht und ein notwendiges Verhalten mitgeteilt werden“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Die neue Anlage soll zur Not auch mit Batterien funktionieren und somit auch bei einem Stromausfall funktionieren. Die Leitstelle der Feuerwehr hat den Zugriff und kann Informationen von dort aus weitergeben.

Polizei und Feuerwehr begrüßen die neue Technik. „Das ist für uns ein großer Schritt nach vorne, denn die Bevölkerungswarnung spielt eine immer größere Rolle, egal, ob beim Stromausfall oder einer Terrorwarnung“, so Stadtbrandmeister Helmut von Hausen. Bislang können sich die Wolfsburger über die Warn-App Nina informieren, bei einem Stromausfall sei aber auch dieser Weg gekappt. Bei Fällen, in denen die Bevölkerung aktuell informiert werden muss, bleibe der Feuerwehr nichts anderes übrig, als mit einem Megafon durch die Straßen zu fahren. „Dafür fehlt aber im Ernstfall ganz einfach die Zeit“, so von Hausen. Auch Polizeisprecher Sven-Marco Claus weiß: „Durch eine Warnung per Lautsprecher und Sirene ist die Chance viel größer, möglichst viele Wolfsburger schnell zu erreichen.“ Sei es bei Gefahrgutunfällen, Bränden oder anderen Unglücken.

Aktuell sind in Wolfsburg noch 40 Sirenen installiert, sie wurden nach technischer Überprüfung 2014 abgestellt. Ein so genanntes Sirenengutachten habe ergeben, dass die reine Instandsetzung der alten Sirenen zu umständlich sei, auch aufgrund von schwieriger Ersatzteilbeschaffung.

Der Bürgerdiensteausschuss berät darüber am Mittwoch, 14. Juni.

Von Monika Kröger

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