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Stadt Wolfsburg Neue Radachse in Wolfsburg: „Unfälle sind da programmiert“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neue Radachse in Wolfsburg: „Unfälle sind da programmiert“
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11:59 25.08.2018
Fritz Ernst (65) kritisiert den neuen Radweg (Ost-West-Radachse): „Unfälle sind programmiert!" Quelle: Claudia Jeske
Stadtmitte

Der Wolfsburger war viele Jahre mit einem Laster samt Sattelschlepper quer durch Europa unterwegs. „Ich kenne Amsterdam und Rotterdam. Das sind richtige Fahrradstädte“, erzählt er. „Aber so etwas wie hier in Wolfsburg, habe ich echt noch nirgends gesehen.“

Neue Radachse: Eine Gefahr für Fahrradfahrer?

Besonders gefährlich sei aus seiner Sicht die Radspur, die sich an den Kreuzungen Goethestraße/ Ecke Schillerstraße und Schillerstraße/ Ecke Pestalozziallee zwischen zwei Autospuren befindet. Und wenn der Radfahrer abbiegen möchte, fährt er in den Kreuzungsbereich ein. „Ein Laster mit Sattelschlepper schert beim Abbiegen aus. Hinzu kommt der tote Winkel. Der Radfahrer wird umgefahren“, so Fritz Ernst. „Kein einziger Stadtplaner hat jemals in einem Laster gesessen“, ärgert er sich.

Polizei hält die Diskussion für verfrüht

Die Polizei hält die Diskussion für „verfrüht“. Sprecher Sven-Marco Claus: „Sowohl Autofahrer als auch Radfahrer müssen sich an diese neue Situation gewöhnen.“ Passiert sei auf der neuen Achse zumindest noch nicht. Die Stadt möchte zum dem Thema erst am Montag Stellung beziehen.

Wolfsburger Rad-Achse: ADFC sieht Verbesserungsbedarf

Auch der Wolfsburger Fahrradclub ADFC, der viele Jahre für die Ost-West-Radachse gekämpft hatte, ist mit der Umsetzung noch nicht in Gänze zufrieden und sieht Verbesserungsbedarf.

Von Claudia Jeske

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