Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Neue Forschungsfabrik für Leichtbau eröffnet

Wolfsburg Neue Forschungsfabrik für Leichtbau eröffnet

Wolfsburg. In der Open Hybrid LabFactory werden die Grundlagen für das Auto der Zukunft erforscht. Leichtbau lautet das Zauberwort in dem Neubau in Wolfsburgs. Am Donnerstag wurde die hochmoderne Forschungsfabrik eröffnet.

Voriger Artikel
Spürbare Ergriffenheit im Publikum
Nächster Artikel
Verkaufsoffener Sonntag mit Oktoberfest und Ausstellung

Jetzt geht es los: Mehrere Ehrengäste legten symbolisch den Schalter um und starteten die Spritzguss-Presse. Im Technikum (Bild unten) war es rappelvoll.

Quelle: Boris Baschin

Unter den 420 Gästen waren auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, VW-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Der Trend ist längst klar: Künftige Fahrzeug-Generationen sollen an Gewicht verlieren und dadurch Sprit sparen. Um diese Ziele zu erreichen, kommt es maßgeblich darauf an, die Zusammensetzung von Werkstoffen zu verändern. Wie dies in der Praxis aussehen kann, erforschen 250 Mitarbeiter der TU Braunschweig und weiterer Kooperationspartner. Die Hochschule ist Mitbetreiber der Open Hybrid LabFactory.

Ministerpräsident Stephan Weil ging auf die Bedeutung der neuen Anlage für die Region ein: „Die neue Forschungsfabrik komplettiert in herausragender Weise die Forschungslandschaft in Ostniedersachsen.“ Entscheidend sei, dass kluge Köpfe die Grundlagen für die Produktion künftiger Fahrzeuge schaffen, die wiederum andere kluge Köpfe dann umsetzen würden. VW-Chef Matthias Müller nahm die Eröffnung des 28,5 Millionen Euro teuren Neubaus zum Anlass, um eine Lanze für den Leichtbau zu brechen. „Das Thema steht zu Unrecht im Schatten der Antriebstechnik.“ Die neue Fabrik leiste einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung der Automobilindustrie in Deutschland.

„Mit der Anlage entsteht eine völlig neue Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Drei Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes entfallen auf Forschung und Entwicklung. „Wir müssen hier weitergehen“, so die Politikerin.

Dann wurde der Schalter für die riesige Spritzguss-Presse umgelegt. Das erste Werkstück aus der Forschungsfabrik: der Prototyp einer Leichtbau-Lehne für den hinteren Mittelsitz eines Fahrzeugs, gefertigt von Sitzentwicklern der VW-Tochter Sitech.

Im Technikum war es rappelvoll.

joe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Fallersleben: Feuerteufel legt acht Brände