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Neue Betrugsmasche: Trickdiebinnen „enthexten“ Erspartes

76-jährige Wolfsburgerin wurde Opfer Neue Betrugsmasche: Trickdiebinnen „enthexten“ Erspartes

Die Polizei Wolfsburg warnt vor dreisten Trickdiebinnen, die sich als Hexen ausgeben. Eine 76 Jahre alte Wolfsburgerin wurde Opfer dieser neuen Betrugsmasche. Zehn Tage lang war sie dem Schwindel aufgesessen. Die Diebinnen erbeuteten 8.000 Euro von der älteren Dame.

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Quelle: Archiv

Wolfsburg. Die 76-Jährige, die auf einen Rollator angewiesen ist, war an einem Freitagnachmittag in der Wolfsburger Porschestraße auf Hugo-Bork-Platz unterwegs, als sie von einer etwa 50-jährigen Unbekannten auf Russisch angesprochen wurde.

Die Betrugsmasche:

Die Täterin gab bei ihrer Masche vor, der Seniorin helfen zu wollen. Um die Schmerzen der Rentnerin zu lindern, müsse allerdings gehext werden.

Schließlich sei eine weitere circa 30-Jahre alte Frau - vermutlich eine Komplizin - hinzugekommen und habe angegeben, auch Hilfe zu benötigen. Dazu begab sich das Trio zunächst hexend über drei Kreuzungen. Als die Haupttäterin im Gespräch erfuhr, dass die Seniorin ihr Erspartes von mehreren tausend Euro zu Hause habe, sollte dieses ebenfalls verhexte Bargeld entzaubert werden.

"Enthextes Geld nicht berühren"

Schließlich holte die 76-Jährige ihr Erspartes aus ihrer nahe der Innenstadt gelegenen Wohnung und übergab es der Unbekannten, die das Geld in extra Tücher einwickelte und mit einem Hexenspruch belegte.

Danach sollte die Wolfsburgerin das Bargeldbündel für zehn Tage nicht anrühren, um die Wirkung des reinigenden Zauberspruchs nicht zu gefährden.

Als das Opfer nach der verstrichenen Frist das Tuch öffnete, war anstelle des Geldes lediglich zerrissenes Papier zu finden. Von den dreisten Trickdiebinnen fehlt bislang jede Spur.

ots

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