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Neue Ausstellung: Im Kunstmuseum entsteht Piccadilly Circus

Neue Ausstellung: Im Kunstmuseum entsteht Piccadilly Circus

Wolfsburg. Im Kunstmuseum entsteht zurzeit der Piccadilly Circus. Es ist zwar nur eine Nachbildung der Londoner Sehenswürdigkeit in sehr abstrakter Form, aber sie wird ebenso bunt sein wie das Original. Und sie ist Herzstück der neuen Pop-Art-Ausstellung „This was tomorrow“.

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Neue Ausstellung im Kunstmuseum: Die Ausstellung läuft.

Quelle: Roland Hermstein

Die neue Schau, die am 29. Oktober öffnet, beschäftigt sich mit der Pop Art in Großbritannien. Pop Art verbinden viele Menschen mit Amerika und Andy Warhol. Doch die britische Pop Art ist viel älter, sie setzt schon 1947 ein: London war nach dem Krieg stark zerstört, voller Smog, die Künstler setzten dieser Öde mit ihren Werken etwas entgegen.

Die britische Pop Art ist anders, aber mindestens genauso interessant wie der berühmte Bruder aus den USA, aber „viel persönlicher und politischer“, findet Kuratorin Uta Ruhkamp. Diese Unterschiede arbeitet das Kunstmuseum in der neuen Ausstellung heraus. Das hat vor ihm nur ein deutscher Kunstverein gemacht und das war in der 70ern.

Für diese besondere Schau entsteht in der 16 Meter hohen Halle eine besondere Ausstellungsarchitektur, die wie der Piccadilly Circus aufgebaut ist: Es gibt eine lange gerade Strecke, die zwar nicht auf eine große Leuchtreklame wie beim Londoner Original führt, sondern auf das größte Bild der Ausstellung, das 3,60 mal 2,50 Meter misst. Dazu gibt es Häuser in verschiedenen Größen, sie 5,50 , 7,50 und 9,50 Meter hoch. Jeder Künstler bewohnt eins oder bildet mit einem anderen Künstler ein Doppelhaus. „Wir haben gemerkt, dass jeder Künstler seinen eigenen Raum braucht“, erklärt Henning Schaper, Geschäftsführer des Kunstmuseums. Die Räume korrespondieren aber miteinander: Künstler, die zusammen studiert haben oder miteinander befreundet sind nebeneinander. David Hockney und sein Studienfreund R.B. Kitaj ziehen sogar in ein Doppelhaus.

Grundgerüst für das Mini-London ist das museumseigene Stellwandsystem. Die Häuser-Vielfalt soll an die Umgebung von Piccadilly Circus erinnern, wie sie angeordnet und ausgerichtet sind, erinnert an Wolfsburg. „Wir haben die äußere Architektur des Kunstmuseums nach innen geholt“, erklärt Szenografin Astrid Michaelis, die schon für andere Ausstellungen des Museums die Architektur schuf. In der neuen Schau gibt es sogar eine Bar - die die beliebten Pubs thematisiert.

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