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Neubauten auf Eis gelegt: Chance für die Integration?

Wolfsburg Neubauten auf Eis gelegt: Chance für die Integration?

3000 bis 5000 Flüchtlinge hatte die Stadt dieses Jahr erwartet und unter Hochdruck Unterkünfte aller Art gebaut. Nun sollen wohl nur noch rund 1000 Menschen kommen, daher zieht die Stadt drei geplante Neubau-Projekte zurück. Viele Politiker sehen darin eine Chance für Wolfsburg sowie für Flüchtlinge und deren Integration.

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Flüchtlinge in einer Notunterkunft: Politiker hoffen auf eine bessere Integration, wenn die Menschen in Sozialwohnungen unterkommen.

Quelle: dpa

Noch gut 500 bereits zugewiesene Menschen erwartet die Stadt in den nächsten Wochen. „Ab 1. Mai werden es dann deutlich weniger“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD). Möglich sei eine Gesamtzahl von rund 1000 bis Jahresende. Dadurch müsse die Stadt nicht mehr ganz so rasant Notunterkünfte aus dem Boden stampfen, stattdessen sei, mit etwas zeitlicher Verzögerung, „an vielen Stellen sozialer Wohnungsbau“ möglich, so Mohrs. Und der sei für alle da.

Angelika Jahns (CDU) hofft durch die nun geplanten Sozialwohnungen auf eine gesunde Mischung aus Alt- und Neubürgern: „Wir wollen weiter Integration schaffen und möglich machen.“ Auch für Bärbel Weist (PUG) ist der neue Weg „viel, viel vorteilhafter“. Sieghard Wilhelm (Grüne) hat schon oft den Vorwurf gehört, in Wolfsburg werde nur Wohnraum für Besserverdiener geschaffen: „Dem wollen wir entgegentreten.“ Und sollten doch wieder mehr Flüchtlinge nach Wolfsburg kommen, könne die Stadt reagieren. Auch Stadtbaurätin Monika Thomas weist darauf hin, dass man „Vorsorge betrieben“ habe, die noch helfen könne.

Kritik äußerte gestern der Wolfsburger Bundestagsabgeordnete Günter Lach (CDU). Zuletzt hatten sich Anwohner aus der Kreuzheide und aus Wendschott gegen die Flüchtlingsunterkünfte in der geplanten Größenordnung gewehrt, auch mit einer Flugblattaktion. Lach zur WAZ: „Man hat den Eindruck, dass die, sich sich am lautesten beschweren, ihren Willen bekommen.“

kn

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