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Neubau des Paulus-Familienzentrums geht voran

Bauprojekte der Lukas-Gemeinde Neubau des Paulus-Familienzentrums geht voran

Das Fundament ist schon zu erkennen: Auf dem Gelände der Paulus-Kirchengemeinde am Laagberg entsteht ein neues Kinder- und Familienzentrum. Das alte Gemeindehaus an der Mecklenburger Straße musste dafür abgerissen werden. Auch die Sanierung der denkmalgeschützten Heilig-Geist-Kirche auf dem Klieversberg macht große Fortschritte.

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Das Fundement steht: An der Mecklenburger Straße entsteht ein neues Kinder- und Familienzentrum.

Quelle: Roland Hermstein

Laagberg/Klieversberg. Auf dem Gelände der Pauluskirche an der Mecklenburger Straße geht es rund: Der Neubau des Kinder- und Familienzentrums läuft auf vollen Touren. Die Baugrube ist ausgehoben, das Fundament gegossen. Bald ist die Grundsteinlegung, im Sommer/Herbst 2018 soll alles fertig sein.

Kosten für das Projekt: rund 6,6 Millionen Euro. Der Neubau ist nötig, weil das alte Kita-Gebäude in die Jahre gekommen ist. Zwei Krippen- und fünf Kindergartengruppen sollen in das neue Familienzentrum einziehen. Der Neubau hat zwei Geschosse: Im Keller ist die Küche, im Erdgeschoss sind die Gruppenräume. Am Gebäude ist ein großes Außengelände mit vielen Spielgeräten. Dahinter ist eine Bepflanzung geplant, die liegt Kirchenvorstandsmitglied Sven-Ulf Weilharter sehr am Herzen: „Wegen des Familienzentrums mussten 60 Bäume abgeholzt werden. Wir haben deshalb kaum noch Vögel hier“, bedauert er. Deshalb soll Ersatzbepflanzung her.

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Zwei große Bauprojekte bestimmen aktuell den Alltag der Lukas-Gemeinde: Am Laagberg entsteht das neue Paulus-Familienzentrum und am Klieversberg bekommt die denkmalgeschützte Heilig-Geist-Kirche die dringend notwendige Sanierung.

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Die Lukas-Gemeinde, zu der Paulus-, Heilig-Geist- und Kreuzkirche gehören, hat noch ein weiteres Bauprojekt: die Sanierung der Heilig-Geist-Kirche. Sie ist ein Entwurf des finnischen Star-Architekten Alvar Aalto, deshalb sind bei der Renovierung viele Absprachen nötig.

Die Kirche ist von außen eingerüstet, die Orgel innen ist abgedeckt, damit sie keinen Schaden nimmt. Die Lampen sind abgenommen, ein Spezialist aus Hildesheim soll sie restaurieren. „Dabei werden sie auf LED umgerüstete“, so Weilharter, der Baubeauftragte bei dem Projekt.

Auch die Fenster an der Westfront der Kirche werden restauriert. Das sei nicht so einfach, erklärt Weilharter. Mit der Säge mussten Fachleute die Scheiben vom Gebälk trennen. Bei den Arbeiten wird außerdem eine Bausünde aus den 90er Jahren beseitigt: Wegen Frostrissen wurde eine Außenwand an der Hinterseite der Kirche mit Beton verputzt. Jetzt muss diese Schicht aufwendig per Hand abgeklopft und dann die Wand geschlemmt werden wie es sich gehört.

Von Sylvia Telge

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