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Stadt Wolfsburg Neubau der Feuerwache: Kölner Entwurf gewinnt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neubau der Feuerwache: Kölner Entwurf gewinnt
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00:16 05.04.2014
Feuerwachen-Neubau: Jury und Prof. Dörte Gatermann (4.v.l.) an dem Modell des Sieger-Entwurfs. Quelle: Boris Baschin
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„Ich freue mich darauf, das Projekt umzusetzen“, sagte Architektin Prof. Dörte Gatermann überglücklich. Es war eine klare Entscheidung der Jury. Im Mittelpunkt bei der Beurteilung stand die Funktionalität. Kurze Wege, Arbeitsabläufe müssen stimmen - das erfülle der Siger-Entwurf. „Es ist alles sehr detailliert durchgeplant“, lobt Erster Stadtrat Werner Borcherding. „Architektur ist erst gut, wenn alles, was in dem Gebäude passieren soll, funktioniert“, sagt auch Stadtbaurätin Monika Thomas.

Der Entwurf besticht durch seine klare Form, im ersten Stock ist die Wache, im zweiten die Verwaltung und darüber der Sicherheitstrakt. Auch die Freiwilligen Wehren ziehen mit in den 18.000-Quadratmeter-Bau ein.

Von Anfang an war die Berufsfeuerwehr in den Wettbewerb mit eingebunden. „Das wird eine super funktionierende Feuer- und Rettungswache“, ist der stellvertretende Leiter Christian Ebner überzeugt. Und ein attraktiver Arbeitsplatz.

Die jetzige Feuerwehrwache in der Dieselstraße entstand 1956, ist mittlerweile zu klein und erfülle nicht mehr moderne Standards. Dort zu arbeiten, sei „fast eine Zumutung“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Der Neubau auf dem Nachbar-Gelände der Wolfsburger Abfallwirtschaft (WAS), die im Gewerbegebiet Vogelsang ein neues Zuhause findet, sei deshalb dringend nötig und werde recht teuer, so Mohrs. Wie teuer, wird erst in sechs Monaten feststehen.

Baubeginn soll noch 2016 sein.

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Der Rat gab 2012 grünes Licht für einen Neubau der Feuer- und Rettungswache. Im August 2013 lobte die Stadt dann einen Architektur-Wettbewerb dazu aus.

128 Bewerbungen gingen ein, 15 forderte die Stadt auf, einen Entwurf einzureichen, 14 gingen ein. Der Sieger-Entwurf ist vom Büro Gatermann + Schossig in Köln (Preisgeld 40.000 Euro). Zwei zweite Plätze belegen Pussert Kosch Architekten aus Dresden und Struhk Architekten aus Braunschweig. Dahinter platzierten sich kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner aus Köln sowie BLK2 Böge Lindner K2 Architekten aus Hamburg.

Die Kosten für den Bau sollen in sechs Monaten feststehen.

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