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Stadt Wolfsburg Nein zum AfD-Resolution zum VW-Schulterschluss
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nein zum AfD-Resolution zum VW-Schulterschluss
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00:16 25.02.2017
Theater Wolfsburg: Es wird in „Scharoun Theater Wolfsburger“ nach dem Architekten des Hauses, Hans Scharoun, umbenannt. Quelle: Manfred Hensel
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Stadtmitte

Die AfD-Fraktion hatte eine Resolution zur Abstimmung in den Rat eingebracht. Darin forderten sie eine „vorbehaltlose“ Unterstützung von Volkswagen durch den Rat der Stadt. „Ohne Volkswagen gäbe es die Stadt nicht und dank Volkswagen hat die Stadt in den letzten sieben Jahrzehnten (...) eine beachtliche Entwicklung genommen“, heißt es darin. Der Rest des Rates lehnte diese Resolution ab.

Auch die Umbenennung des Theaters in „Scharoun Theater Wolfsburg“ wurde im Ratsrund diskutiert. Die PUG fürchtete Kosten und bedauerte, dass „vorab keine inhaltliche Fachberatung möglich gewesen war“, so Sandra Straube. Kristin Krumm (FDP) glaubte sogar, dass sich die Kosten auf deutlich mehr als die von Stadtrat Thomas Muth anvisierten 3000 Euro belaufen werden. „Neues Logo, neue Buswerbung, neue Kugelschreiber und, und, und. Da sind wir schnell bei 100.000 Euro.“

SPD-Ratsherr Ralf Krüger war verärgert: „Ich verstehe die Diskussion nicht. Wir haben in Wolfsburg nicht so viele bedeutende Bauwerke.“ Stadtrat Muth konnte zumindest beim Thema Kosten für Aufklärung sorgen: „Sogar 3000 Euro erscheinen mir sehr hoch.“ Und Oberbürgermeister Klaus Mohrs ergänzte: „Natürlich werden wir den neuen Theater-Namen ins Stadtmarketing miteinbringen, um so diesem Gebäude auch gerecht zu werden.“ Am Ende stimmte der Rat bei einer Enthaltung für die Umbenennung.

Der Umbau des Verkehrsknotenpunktes am Nordkopf sorgte am Mittwoch für Diskussionen im Rat der Stadt. Der PUG waren die Kosten zu hoch, Fraktionsvorsitzende Bärbel Weist: „Das ist eine sehr teure Übergangslösung.“ Sie erinnerte die Verwaltung an den seit Jahren bestehenden Wunsch eines Zentralen Omnibusbahnhofs am Nordkopf.

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