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Natur oder Ärgernis? Gänse-Zoff geht weiter!

Wolfsburg Natur oder Ärgernis? Gänse-Zoff geht weiter!

Die Graugänse an den Wolfsburger Teichen sind und bleiben das Thema des Sommers. Seit Jäger am Allersee die ersten Vögel schossen, schlagen die Wogen hoch. Tierschützer sprechen von Frevel an der Natur und lehnen die Jagd auf die Graugänse empört ab.

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Gänse am Allersee: Manch einer findet die gefiederten Badegäste ekelig, weil sie in den Sand koten.

Quelle: Photowerk (bas/Archiv)

Zu den scharfen Kritikern der Aktion gehört Sven Ulf Weilharter. Der Vorsitzende der Tierhilfe Wolfsburg fordert wegen der Gänse-Jagd sogar den Rücktritt von Oberbürgermeister Klaus Mohrs.: „Treten Sie bitte zurück als OB!“ Er glaube nicht, dass Klaus Mohrs seine Aufgabe in einer Stadt im Grünen wie Wolfsburg erfülle - er habe „null Bezug zu Tieren“.

Allerdings gibt es viele Bürger, die für die Vertreibung der Gänse von den Teichen sind, wegen der Verschmutzung durch Kot und weil die Vögel in Naherholungsgebieten immer wieder Wege versperren oder sich Passanten gegenüber aggressiv verhalten.

Die Meinungen sind und bleiben geteilt, die Diskussion über das Thema Graugänse reißt nicht ab. Das zeigen auch die Leserbriefe, die die WAZ ständig erreichten.

Wilfried Esche aus Fallersleben ließ sich sogar eine Karikatur zu dem Thema einfallen. Sein Kommentar: „Abschießen ist sicher keine Lösung - aber vielleicht ist das eine Möglichkeit: Oberbürgermeister Klaus Mohrs spielt den Nils Holgersson und fliegt mit den Graugänsen noch Norden…!“

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