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Nahrstedt fordert 11.800 Euro: Keine Einigung vor Gericht

Vor Gericht Nahrstedt fordert 11.800 Euro: Keine Einigung vor Gericht

Der gestrige Gütetermin vor dem Arbeitsgericht zwischen Maik Nahrstedt und den Stadtwerken brachte kein Ergebnis. Nahrstedt wirft den Stadtwerken einen Bruch der Verschwiegenheit vor und fordert eine Vertragsstrafe von 11.800 Euro - nun kommt es zur Hauptverhandlung.

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Gütetermin geplatzt: Maik Nahrstedt (l.) und sein Anwalt Frank Meyer vor dem Arbeitsgericht.

Darum geht‘s: Nach jahrelangem Streit hatten die Stadtwerke und ihr Ex-Sprecher im Oktober einen Vergleich geschlossen: Man trennt sich einvernehmlich und vereinbart Stillschweigen über die Inhalte des Vergleichs sowie „jegliche“ das Arbeitsverhältnis betreffende Vorgänge. Zu dem Abschluss gab das Unternehmen eine fünfzeilige Pressemitteilung heraus.

Doch mit dieser Pressemitteilung verstießen die Stadtwerke in Nahrstedts Augen bereits gegen die Verschwiegenheitsklausel, daher fordert er die vereinbarte Vertragsstrafe von 11.800 Euro für jeden einzelnen Verstoß.

Wie allumfassend ist die Formulierung „jegliche“, und wie würde sie ein Dritter verstehen? Darüber muss das Arbeitsgericht nun in einem Kammertermin im Februar entscheiden. Denn eine Einigung kam in der 15-minütigen Güteverhandlung nicht zustande, in der Nahrstedt stumm blieb.

Stadtwerke-Anwalt Tim Varlemann kündigte an, man erwäge eine Gegenklage - immerhin habe Nahrstedt in seiner Klageschrift ebenfalls die Verschwiegenheit verletzt.

Schon zu Beginn der Sitzung hatte Richter Ingo Hundt ein wahres Wort gelassen ausgesprochen: „Und ich dachte, alles wäre befriedet und wir sehen uns hier nicht wieder.“

fra

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