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Nahrstedt: „Nie Rechnung bekommen“

Wolfsburg Nahrstedt: „Nie Rechnung bekommen“

Mit Unverständnis hat Maik Nahrstedt auf den gegen ihn gerichteten Abwahl-Antrag aus dem Stadtwerke-Aufsichtsrat reagiert. „Enttäuscht“ sei er insbesondere vom Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Georg Bachmann (SPD), der den Antrag initiiert habe.

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Stadtwerke: Streit im Aufsichtsrat.

Quelle: Archiv

„Die Belegschaft des Unternehmen hat mich demokratisch in den Aufsichtsrat gewählt. Das sollte er akzeptieren“, sagte Nahrstedt gestern mit Blick auf Bachmann. Dieser hatte den Antrag damit begründet, Nahrstedt habe den Stadtwerken durch die ViP-Karten-Affäre nachweislich Schaden zugefügt: „Dazu gibt es ein rechtskräftiges Urteil.“

Das will Nahrstedt gar nicht in Abrede stellen. Er habe aber nie eine Rechnung oder Aufforderung zum Bezahlen der Fußballkarten erhalten: „Wie soll ich etwas zahlen, wenn mich niemand darum bittet?“ Mittlerweile sei der Vorgang verjährt.

Nachdem seine mögliche Abwahl aus dem Gremium erstmals thematisiert worden sei, habe er zudem vorgeschlagen, sich einem innerbetrieblichen Abwahlverfahren zu stellen. Doch das, so Nahrstedt, sei „leider nicht angenommen worden“.

Für die Aufsichtsratssitzung am 31. Januar liegt nun ein Antrag vor, nach dem das Amtsgericht Nahrstedts Ausschluss aus dem Gremium laut Aktienrecht beschließen soll.

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