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Nadelöhr für Rettungswagen: Die Stadt sieht kein Problem

Wolfsburg Nadelöhr für Rettungswagen: Die Stadt sieht kein Problem

Der Dresdener Ring in Westhagen ist so eng, dass auch Notarzt und Feuerwehr offensichtlich nicht an haltenden Bussen vorbei fahren können. Die Stadtverwaltung sieht darin entgegen den Befürchtungen im Ortsrat kein Problem.

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Nadelöhr in Westhagen: Heidrun Kuse (li.) und Ludmilla Neuwirth kritisieren die Situation im Dresdener Ring.

Quelle: Photowerk (mv)

Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth hat schon beobachtet, dass ein Notarztwagen im Einsatz hupend hinter einem Bus festsaß - im schlimmsten Fall kann es hier um Leben und Tod gehen. Das Problem: An der Bushaltestelle Jenaer Straße gibt es keine Möglichkeit zum Überholen, wenn auf dem Standstreifen regulär Fahrzeuge parken. Vorschlag aus dem Ortsrat: die Parkplätze verlegen.

Das findet die Verwaltung weniger sinnvoll, da der Parkraum hier auf Antrag der CDU schon 1999 auch geschaffen wurde, um Raser zu bremsen. Man habe die Situation geprüft und der Politik das Ergebnis bereits im Mai mitgeteilt, so Stadtsprecherin Elke Wichmann.

Sie betont: „Rettungsfahrzeuge haben Sonderrechte, die sie bei möglichen Einsatzfahrten auch wahrnehmen.“ Normalerweise gelte, dass der Verkehr eine Rettungsgasse freimachen soll. Dabei dürften Autos - und auch Busse - im Notfall auf den Bürgersteig ausweichen. Falls das nicht passiert, dürften die Rettungsfahrzeuge selbst über einen Bürgersteig oder über die Gegenfahrbahn fahren, um ihr Ziel zu erreichen. Sie müssten dabei Gefahren abwägen, schränkt Wichmann ein. Bisher habe es im übrigen von den Rettungskräften selbst noch keine Klagen über den Engpass in Westhagen gegeben. Und: „Die Situation, dass Fahrzeuge hinter einem haltenden Bus warten müssen, ist im gesamten Stadtgebiet zu finden.“

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