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Nachtschicht: Zeuge belastet Ex-Disco-Chef

Wolfsburg im Gericht Nachtschicht: Zeuge belastet Ex-Disco-Chef

Mit der Vernehmung von zwei Zeugen wurde gestern vor dem Landgericht der Prozess wegen Drogen- und Anabolika-Handels gegen den früheren Betriebsleiter der Diskothek „Nachtschicht“ fortgesetzt.

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Nachtschicht-Prozess: der ehemalige Betriebsleiter (31) und sein Verteidiger Oguz Ögüt.

Quelle: Archiv

Im Mittelpunkt standen mehrere Kokain-Geschäfte, an denen der 31-Jährige beteiligt gewesen sein soll.

Der erste Zeuge, ein 27-jähriger Wolfsburger, wurde bereits wegen Drogenhandels zu drei Jahren Haft verurteilt (WAZ berichtete). Er belastete den Disko-Betriebsleiter gestern erneut, gemeinsam sollen sie vier Kokain-Käufe zum Gesamtpreis von fast 20.000 Euro abgewickelt haben. Der Angeklagte streitet dies ab. Der zweite Zeuge berichtete über jeweils ein Kokain- und Anabolika-Geschäft, die der Angeklagte auch zugibt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Betriebsleiter der Nachtschicht vor, mit dem Anabolika-Handel im Umfeld der Disko einen Umsatz von zwei Millionen Euro erwirtschaftet zu haben. „Die Anklage beruht größtenteils auf Schätzungen. Nach wie vor ist fraglich, ob der Angeklagte in diesem erheblichen Umfang mit Anabolika gehandelt hat“, sagte sein Verteidiger Oguz Ögüt. Sein Mandant hat den Handel mit Anabolika eingeräumt, allerdings in weit geringerem Umfang, als es die Anklage ihm vorwirft.

Das Gericht setzte gestern einen zusätzlichen sechsten Verhandlungstermin an. Der Prozess wird zunächst am 17. April mit den Aussagen des leitenden Ermittlers der Kriminalpolizei und einer LKA-Beamtin fortgesetzt.

htz

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