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Stadt Wolfsburg Nachbarn des Opfers: Lebensgefährte galt als aufbrausend
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nachbarn des Opfers: Lebensgefährte galt als aufbrausend
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00:16 10.06.2016
Bluttat in einer grünen Wohngegend: In der Rostocker Straße wurde eine 24-Jährige ermordet. Quelle: Kevin Nobs
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Das Mietshaus in der Rostocker Straße: Die Polizeiabsperrung ist weg, das Zelt der Spurensicherung ist abgebaut - nichts weist am Dienstag darauf hin, dass sich hier am Montag ein schlimmes Kapitalverbrechen ereignet hat. Nur im Hausflur gibt es einen stummen Zeugen: Die Wohnungstür des Opfers im dritten Stock ist mit einem Siegel der Polizei verschlossen.

Hinter dieser Wohnungstür lebte das Opfer, das aus Polen stammt, seit ungefähr zwei Jahren, wie sich Nachbarn erinnern. Viel weiß man hier nicht über die junge Frau; das wenige klingt wenig auffällig. Eher ruhig sei die Frau gewesen, die regelmäßig zur Arbeit ging und manchmal auch vier Wochen am Stück nicht nach Hause kam - vielleicht war sie zu Besuch in der alten Heimat. Mit dem Deutschen haperte es noch manchmal: „Oft musste eine Freundin übersetzen“, sagt eine Frau aus dem Umfeld.

Der Freund, der wohl erst seit wenigen Wochen regelmäßig mit in der Wohnung übernachtete, habe kaum deutsch gesprochen. Der Eindruck eines Nachbarn trotz der nur oberflächlichen Kontakte: „Dem ist man lieber aus dem Weg gegangen.“ Der junge Mann sei sehr impulsiv gewesen, um nicht zu sagen hyperaktiv: „In welchem Tempo der die Treppe runter gestürzt ist, dachte ich: Der schlägt gleich lang hin.“

Gemeinsam wurde das junge Paar nur selten gesehen, dafür bisweilen gehört. Ein Nachbar aus dem Haus: „Manchmal hat man morgens etwas gehört. Das klang wie ein Streit.“ Hatte am Montag ein Streit tödliche Folgen?

fra

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