Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 7 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Nach geplatzter Fusion: Verhandlung in Hannover

Wolfsburg Nach geplatzter Fusion: Verhandlung in Hannover

Wie geht‘s weiter mit der geplanten Strukturreform zwischen Wolfsburg und Helmstedt? Nach der geplatzten Fusion wurde Montag im Innenministerium über mögliche Eingemeindungen gesprochen, auch Braunschweig und Wolfenbüttel saßen mit am Tisch.

Voriger Artikel
Viel zu kalt: Kein Sport in Ehmer Turnhalle möglich
Nächster Artikel
VfL-Spiel gegen 96: Noch weitere Böller-Opfer?

Wie geht es weiter zwischen Wolfsburg und Helmstedt? Nach der geplatzten Fusion wurde am Montag über mögliche Eingemeindungen verhandelt - das Ergebnis ist offen.

Die Ergebnisse waren zunächst wenig spannend.

Es habe „viel Übereinstimmung“ gegeben, ließ Innenminister Boris Pistorius am Abend verlauten - aber eben vorerst keine Entscheidungen. Das Land wolle gern „beratend und moderierend“ unterstützen - Entscheidungen müssten vor Ort getroffen werden.

Worum geht‘s im Kern? Der überschuldete Landkreis Helmstedt kann auf Dauer allein kaum überleben, der stetig wachsende VW-Standort Wolfsburg braucht mehr Wohnflächen. Eine Fusion zwischen beiden lehnte die Landesregierung aber ab - wohl auch auf Druck aus Braunschweig.

Als denkbare Alternative kamen anschließend teilweise Eingemeindungen ins Spiel - sowohl Wolfsburg als auch Braunschweig könnten sich einzelne Orte eingemeinden, die dicht an ihrer Stadtgrenze liegen. Für den weit entfernten südöstlichen Teil Helmstedts aber würde noch ein weiterer Partner gebraucht - beispielsweise der Landkreis Wolfenbüttel, der erstmals mit am Tisch saß. Wohl mit gemischten Gefühlen, falls sich Wolfsburg und Braunschweig die Rosinen heraus picken.

Die Gespräche gehen weiter.

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr