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Nach ewigem Hickhack: Der Allerpark rockt doch!

Wolfsburg Nach ewigem Hickhack: Der Allerpark rockt doch!

Nach ewigem Hickhack ist die Entscheidung gefallen: Am Samstag, 13. August, steigt jetzt doch das Festival „Rock im Allerpark“ auf der Allerpark-Plaza. Plakate kündigen seit gestern das Großereignis an.

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„Rock im Allerpark“: Die Plakate für das Festival stehen seit gestern.

Quelle: Tim Schulze

Allerdings gibt es noch eine Hürde: Offiziell entscheidet der Rat der Stadt erst am 16. März über den Haushalt 2016 und damit auch über dieses Festival. Aber die politische Mehrheit steht schon: Nicht nur SPD, Piraten und FDP sind dafür - „Wir stimmen auch zu“, sagt Sieghard Wilhelm, Vorsitzender der Grünen-Ratsfraktion, gestern zur WAZ.

Das Festival kostet rund 110.000 Euro, ein Großteil wird aber über Sponsoren finanziert. Die Stadt muss rund 40.000 Euro aus eigener Tasche dazusteuern. CDU und PUG lehnen aber einen städtischen Zuschuss ab: „Das Festival ist eine tolle Veranstaltung, aber in diesem Jahr nicht darstellbar“, betont PUG-Politikerin Sandra Straube. Frank Rauschenbach, Geschäftsführer des Kulturzentrums Hallenbad und Veranstalter, atmet tief durch: „Endlich haben wir Planungssicherheit. Zumal wir bereits 70.000 Euro von Sponsoren zugesagt bekommen haben.“

Das Konzept für Rock im Allerpark bleibt gleich: Eine „deutschsprachige Topband“, so Rauschenbach, spiele als Hauptact. „Jetzt suchen wir noch drei Bands fürs Vorprogramm.“ Die Hauptband stehe schon fest, soll aber erst im Mai bekannt gegeben werden.

Bands fürs Vorprogramm können sich ab sofort bewerben. Bewerben können sich Gruppen ab sofort (bis 5. Juni) per E-Mail unter bewerbungen@hallenbad.de - mit Link zur Musik oder einer mp3-Datei. Eine Jury wählt im Sommer die drei Supportbands aus. Der Eintritt zum Festival bleibt frei: „Das gehört zum Konzept“, so Rauschenbach. Umsonst und draußen.

bis

Richtig so!

ein Kommentar von Carsten Bischof

Endlich ist die Entscheidung gefallen: Am 13. August steigt das vierte „Rock im Allerpark“-Festival auf der Plaza am AOK-Stadion. Und es ist die richtige Entscheidung, auch in Zeiten von VW-Krise und Sparhaushalt.

Denn: Rock im Allerpark lockt jeweils rund 5000 Musikfans an und bietet Nachwuchsmusikern die Chance, sich vor einer Topband und einem großen Publikum zu beweisen. Und es ist ein Angebot für ein jüngeres Publikum zwischen 20 und 30 Jahren, das in Wolfsburg mit spannenden Events nicht gerade verwöhnt wird.

Dank Sponsorengeldern über 70.000 Euro schmilzt der städtische Anteil auf maximal 40.000 Euro zusammen. So viel Geld sollte dem Rat ein junges kulturelles Highlight wert sein. Gerade in düsteren Zeiten, weil es fröhlich in die Region hinein strahlt.

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