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Nach dem 7:1-Sieg gegen Brasilien flogen die Fetzen

Wolfsburg im Gericht Nach dem 7:1-Sieg gegen Brasilien flogen die Fetzen

Gleich vier Angeklagte sahen sich nach einer Schlägerei in Fallersleben auf der Anklagebank des Amtsgerichts - der Vorwurf lautete auf gefährliche Körperverletzung. Zum Schluss wurde aber nur eine 21-Jährige verurteilt, drei Männer (allesamt 24 Jahre alt) wurden frei gesprochen oder das Verfahren gegen sie eingestellt.

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Deutschland hatte im Halbfinale der Fußball-WM gerade Brasilien mit 7:1 geschlagen, auch das Quartett war in Feierlaune - inklusive reichlich Bier. Auf der Straße in Fallersleben traf man einen ebenfalls glückseligen Schüler (23), den die Truppe zunächst einlud. Doch irgendwann kippte die Stimmung, der 23-Jährige sollte verschwinden. Daraufhin holte der Schüler mit einer vollen Bierdose aus - und brach der 21-Jährigen die Nase.

Was dann folgte, dazu gab‘s zunächst verschiedene Versionen. Tatsächlich gingen zwei Männer auf den Schläger los, um den Angriff auf die Freundin abzuwehren - klare Nothilfe, die Verfahren gegen sie wurden eingestellt. Und der 24-jährige Kumpel hatte nachweislich gar nichts getan - Freispruch.

Übrig blieb die 21-Jährige mit dem Nasenbeinbruch. Sie hatte dem am Boden liegenden Schüler ins Gesicht getreten - „aus Wut“, wie sie einräumte. Das war zwar irgendwie nachzuvollziehen, aber trotzdem nicht in Ordnung. Das Gericht sprach eine Reihe von Auflagen aus, unter anderem 50 Stunden gemeinnützige Arbeit. Glück für den 23-Jährigen, der mit der Bierdose zugeschlagen hatte: Die Ermittlungen gegen ihn waren eingestellt worden.

fra

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