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Nach Unfall vor Gesamtschule: Eltern würden Zebrastreifen kaufen!

Wolfsburg Nach Unfall vor Gesamtschule: Eltern würden Zebrastreifen kaufen!

Familie Paulin ist noch geschockt: Kurz vor den Ferien wurde Sohn Leopold (10) beim Heimweg von der Schule auf der Suhler Straße angefahren.

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Warnschilder reichen nicht: Susanne und Norbert Paulin zeigen, wo sie sich einen Überweg für Schüler der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule wünschen.

Quelle: Photowerk (mv)

Seine Eltern fordern mehr Sicherheit für die Schüler der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule (HNG) in Westhagen. „Am liebsten würden wir einfach einen Zebrastreifen kaufen“, sagen sie.

In den Ferien ist es ruhig in der Suhler Straße. Sonst sei die Situation aber katastrophal, speziell am Nachmittag, wenn ein Großteil der 1250 Kinder und Jugendlichen die Schule verlässt, berichten Susanne und Norbert Paulin. Leopold besucht die HNG seit diesem Jahr, das Problem bestehe aber schon viel länger. „Seit mehr als zehn Jahren fordert eine der Elternsprecherinnen vergeblich, dass etwas passiert“, so Susanne Paulin. Wenn der Kauf eines Zebrastreifens möglich wäre, da ist sie sich sicher, würden sich viele Eltern anschließen.

Die andere Seite: Einige Eltern, die ihre Kinder abholen, kümmern sich nicht um das Halteverbot. Sie parken die Suhler Straße beidseitig zu, stehen selbst auf den Bürgersteigen. Das sei ein Grund dafür, dass ihr Sohn von einem Auto angefahren wurde, so die Paulins. Der Zehnjährige sei nicht einfach auf die Straße gelaufen, er habe wegen der Falschparker auf dem Weg zur Bushaltestelle nichts sehen können - und die Fahrerin des Autos sah ihn ebenfalls erst sehr spät. Sie fuhr ihm über den Fuß, der jetzt noch bis Ende der Woche geschient bleiben muss.

Es gibt zwar eine Fußgängerampel, die reiche in dieser Straße aber nicht aus, um die Sicherheit zu gewährleisten. „Ein zweiter Überweg in Nähe des neuen Asylbewerberheims wäre nötig“, sagen Paulins. Dort stehen bisher nur Warnschilder. „Wir appellieren auch an die Disziplin anderer Eltern“, betont Norbert Paulin. Susanne Paulin ist froh, dass ihrem Sohn nicht mehr passiert ist. „Für die schnelle Hilfe vor Ort möchte ich mich bei einer Mutter bedanken, die sofort Polizei und Rettungswagen alarmiert hat“, betont sie.

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