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Nach Unfall: Ärger mit Mediziner

Wolfsburg Nach Unfall: Ärger mit Mediziner

Andreas Dumdey fühlt sich nach einem Fahrrad-Unfall falsch behandelt. Obwohl er bei einem Wolfsburger Arzt über Schmerzen in Hüfte und Rippen klagte und sein Auge geschwollen und blutunterlaufen war, verweigerte der Mediziner dem 41-Jährigen eine weitere Krankschreibung.

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Gestürzt mit dem Rad: Andreas Dumdey fühlt sich nicht richtig behandelt.

Quelle: Roland Hermstein

Der Unfall passierte am vergangenen Donnerstag auf dem Rückweg von der Spätschicht: Zwischen Nordsteimke und Hehlingen rutschte sein Rad in einer Kurve weg und der Mann aus Groß Twülpstedt stürzte schwer. Am nächsten Morgen ließ er sich im Klinikum behandeln und wurde zunächst vier Tage krank geschrieben.

„Weil mir am Montag aber immer noch alles weh tat und ich mich nicht schmerzfrei bewegen konnte, fuhr ich nach Wolfsburg, zu einem Arzt, der für Berufsunfälle zuständig ist“, so Dumdey. Dort wurde er noch einmal geröntgt und untersucht. „Da ich jedoch keine Brüche hätte, könne er nichts für mich tun und lehnte eine weitere Krankschreibung ab“, erklärt der VW-Arbeiter.

Dumdey wandte sich daraufhin an einen anderen Mediziner, der ihn nach einer Untersuchung für eine weitere Woche krankschrieb und zu einem Augenarzt schickte. „Ich fühle mich schlecht behandelt, schließlich kann ich mit starken Schmerzen nicht zur Arbeit“. so Dumdey.

Der kritisierte Unfallarzt ist sich hingegen keiner Schuld bewusst. „Ich habe Herrn Dumdey ein zweites Mal untersucht und nichts feststellen können, eine weitere Krankmeldung war aus meiner Sicht nicht erforderlich. Aus meiner Sicht war Herr Dumdey arbeitsfähig“, so der Mediziner.

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