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Nach Serratien-Alarm: Drillinge dürfen heim

Wolfsburg Nach Serratien-Alarm: Drillinge dürfen heim

Der Start ins Leben war für die Drillinge Lukas, Nik und David Behns nicht leicht: Am 29. September kamen sie zur Welt, drei Monate zu früh. Dann breiteten sich auf der Frühchenstation Serratien-Keime aus, die für unreife Säuglinge gefährlich sind (WAZ berichtete). Doch nach 70 Tagen dürfen die Drei jetzt gesund heim. Vier weitere Säuglinge bleiben noch auf der Intensivstation.

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Quelle: Photowerk (bas)

Das Keim-Problem habe man im Griff, versichert Prof. Gernot Sinnecker, Chef der Kinderklinik. Einige Gegenstände, die vermutlich Schuld waren, dass sich Keime auf der Frühchen-Station seit September immer wieder unkontrolliert ausbreiten konnten, befänden sich noch in der Prüfung. Erkrankt sei aber keines der befallenen Babys. Und sobald alle entlassen sind, wird die Station renoviert.

Für Neuzugänge wurden zwei Räume der Kinderstation mit sechs Bettchen als vorläufiger Intensiv-Bereich hergerichtet - ein Säugling ist am Wochenende bereits dort untergebracht worden.

Patrick (26) und Katharina Behns (31) aus Fallersleben, Eltern der Drillinge, betonen, sie hätten auch während der Krise großes Vertrauen ins Klinikum-Team gehabt. „Man hat uns alles sehr gut erklärt“, sagt Katharina Behns. Sie ist Erzieherin, ihr Mann Ingenieur bei VW. Seit der neunten Schwangerschaftswoche wissen sie, dass ihr Wunschkind zwei Geschwister mitbringen würde. Inzwischen haben sie sich einen Caddy gekauft und bauen ein Haus in Rühen - mit Platz für drei Jungs. „Dass sie nach Hause kommen, ist das schönste Weihnachtsgeschenk“, sagen die Eltern. In den letzten 30 Jahren kamen viermal Drillinge in Wolfsburg zur Welt.

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