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Nach Randale: VfL will in Dialog mit Fans treten

Aufarbeitung der Vorfälle Nach Randale: VfL will in Dialog mit Fans treten

Nach der Auseinandersetzung Wolfsburger und Dortmunder Ultras während des VfL-Spiels am Samstag läuft hinter den Kulissen die Aufarbeitung der Zwischenfälle. Ob und wie viele Wolfsburger Fans mit Konsequenzen wie Stadionverboten rechnen müssen, steht noch nicht fest.

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Aufgeheizte Stimmung: VfL-Fans versuchten am Samstag den Dortmunder Block zu stürmen.

Quelle: imago / Priebe

Wolfsburg. Nach Angaben des VfL sollen die Ereignisse am Rande der Bundesligapartie zunächst innerhalb der Netzwerkpartner – Stadt Wolfsburg, Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt und VfL Fußball GmbH – aufgearbeitet werden, bevor man gemeinschaftlich in den Dialog mit den Fans gehe, heißt es in einer Mitteilung an die WAZ.

Festgenommene Fans beim VfL-Spiel am Samstag

Festgenommene Fans beim VfL-Spiel am Samstag.

Quelle: imago sportfotodienst

Hintergrund: Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten Dortmunder ein in der Vorsaison gestohlenes Banner der Wolfsburger verkehrt herum in ihrem Block aufgehängt und schließlich zerstört. Wolfsburger Fans, größtenteils offenbar aus der Ultra-Szene, versuchten daraufhin, über die Gegengerade in den Dortmunder Block zu gelangen. Es kam zu Jagdszenen zwischen Ordnungskräften und den Fans, die Polizei setzte Schlagstöcke ein. Nach Spielschluss brachten zwei Hubschrauber der Bundespolizei sogar weitere Einsatzkräfte, um die Fanlager voneinander zu trennen. Diese ungewöhnliche Maßnahme sei ein Angebot der Bundespolizei gewesen, „das nimmt man natürlich gerne an“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus.Bei den Ausschreitungen wurden drei Polizisten verletzt, zu einem direkten Aufeinandertreffen der Fanlager kam es nicht.

Von der WAZ-Redaktion

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