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Nach Nazi-Aufmarsch: Linker vor Gericht

Wolfsburg Nach Nazi-Aufmarsch: Linker vor Gericht

Der Neonazi-Aufmarsch vom 1. Juni in Wolfsburg findet ein erstes juristisches Nachspiel. Nach WAZ-Informationen wird am 25. November vor dem Amtsgericht verhandelt - allerdings gegen ein Mitglied der Antifa-Bewegung. Ihm wird „Aufforderung zu Straftaten“ zur Last gelegt.

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Polizeikessel in der Rothenfelder Straße: Der Angeklagte soll per Megafon zu Straftaten aufgefordert haben.

Rechtsradikale hatten am 1. Juni zum „Tag der deutschen Zukunft“ in Wolfsburg aufgerufen. Während rund 500 Nazis unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchs Gewerbegebiet Ost zogen, demonstrierten Tausende in der Stadt gegen den Aufmarsch. Darunter auch zahlreiche Mitglieder von überregionalen Antifa-Gruppierungen.

Einer von ihnen war der 42-jährige Angeklagte aus Lüneburg. Ihm wird laut Pressemitteilung der Antifa „Aufforderung zu Straftaten“ zur Last gelegt. Der 42-Jährige hatte per Megafon angeblich verkündet: „Wir gehen in Kürze los und werden den Naziaufmarsch blockieren.“ Zudem hätte der Angeklagte eine rund 200-köpfige Gruppe von Gegendemonstranten angeführt und mehrmals per Megafon zur Verhinderung des Naziaufmarschs aufgerufen. Nach Angaben der Antifa wird dem Angeklagten in der Ermittlungsakte auch mehrfach eine Führungsrolle in den Antifa-Strukturen zugeschrieben - auch in Wolfsburg sei er „Wortführer“ gewesen.

Die Polizei hatte nach dem 1. Juni eine Reihe von Ermittlungsverfahren eingeleitet - wegen des Verdachts der Aufforderung zu Straftaten, wegen Landfriedensbruch und Gefangenenbefreiung.

fra

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