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Nach Mord im Asylheim: Täter bricht sein Schweigen

Wolfsburg-Fallersleben Nach Mord im Asylheim: Täter bricht sein Schweigen

Jetzt hat der mutmaßliche Täter sein Schweigen gebrochen: Der Hauptbeschuldigte (26) im Mordfall im Asylbewerberheim Fallersleben hat erstmals den tödlichen Schuss auf einen Nigerianer (31) zugegeben - der Deutsch-Russe beruft sich auf Notwehr. Ein mutmaßlicher Komplize (35) ist derweil aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

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Bluttat im Asylheim: Ein Deutsch-Russe hat gestanden, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Ende September war der 31-jährige Nigerianer im Fallersleber Asylbewerberheim erschossen worden, er wollte vermutlich in einem Streit um Drogen schlichten. Lange Zeit schwiegen die beiden Hauptverdächtigen, nun hat der 26-Jährige sein Schweigen gebrochen. „Er räumt den Schuss ein, gibt aber eine Notwehrlage an“, sagt Birgit Seel als Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Auch ansonsten sind die Ermittler ein gutes Stück voran gekommen. Die wenig später in der Nähe des Asylheims in der Hafenstraße aufgefundene Waffe konnte zweifelsfrei als Tatwaffe identifiziert werden. Und: Gegen einen mutmaßlichen Komplizen (35) besteht kein „dringender Tatverdacht“ mehr, er wurde aus der U-Haft entlassen. Der Mann, ebenfalls ein Deutsch-Russe, war bei den blutigen Vorfall selbst schwer verletzt worden - durch eine Axt, wie die Ermittlungsbehörden jetzt erstmals einräumen.

Mit einer baldigen Anklageerhebung allerdings rechnet die Staatsanwaltschaft nicht, Birgit Seel: „Es werden noch umfangreiche weitere Ermittlungen geführt.“

fra

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