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Nach Bluttat: Wie sicher ist das Flüchtlingsheim?

Wolfsburg Nach Bluttat: Wie sicher ist das Flüchtlingsheim?

Nach dem Mord im Asylbewerberheim in Fallersleben dauern die Ermittlungen unvermindert an. Derweil beraten Verwaltung, Heimbetreiber und Polizei darüber, wie die Sicherheit in dem Heim verbessert werden kann. Bisher gibt es dort keinen Sicherheitsdienst.

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Bluttat im Asylheim Fallersleben: Wird es hier zukünftig einen Sicherheitsdienst geben?

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Und das war auch gewollt, sagt Stadtsprecher Andreas Carl: „Unser erklärtes Ziel ist es, die Flüchtlinge zu integrieren, nicht zu isolieren.“ In den nächsten Wochen aber werde es erste Maßnahme zum Thema Sicherheit und Drogenprävention geben, die Bewohner sollen einbezogen werden.

Zurzeit leben 151 Menschen in der Hafenstraße und 71 im neuen Heim in der Suhler Straße, übergangsweise mit nur einer Leitung. Die Heimleiterin in Fallersleben hat überraschend gekündigt. Ob der Mord Ende September damit in Zusammenhang steht, weiß man bei der Stadt nicht. Angestellt ist das komplette Personal der Heime bei der privaten Firma Human Care, die die Einrichtungen im Auftrag der Stadt betreibt.

Derweil laufen die Ermittlungen nach dem Mord weiter, viel Neues gibt es allerdings nicht. Die Beschuldigten stritten weiter jede Tatbeteiligung ab, so Birgit Seel als Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Polizei habe indes weitere mögliche Zeugen ermittelt: „Diese werden nun nach und nach verhört.“

Einem der Beschuldigten, der bei der Bluttat ebenfalls schwer verletzt worden war, geht es offenbar besser: Er wurde aus dem Haftkrankenhaus Lingen in die JVA Hannover verlegt.

fra

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